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19:42 11.07.2013
Kehrt die BG in die Halle ihrer großen Erfolge zurück? Spiele in der Lokhalle – wie hier beim Europapokal-Final-Four 2010 – genießen ein einmaliges Basketball-Flair. Quelle: Pförtner
Göttingen

Eventuell haben die Pro-A-Ligisten dann ein Heimspiel mehr, denn die Liga könnte 17 Teams an den Start schicken.

Die Heimspielplanungen stehen derzeit bei der BG Göttingen weit oben auf der Agenda. Die Wunschtermine sind an die Liga übermittelt worden. In den Planungen enthalten ist auch die Idee, wieder Spiele in der Lokhalle auszutragen. „Wir denken über die Lokhalle nach“, bestätigt BG-Geschäftsführerin Anna Jäger.

Da der Spielplan allerdings erst am 9. August fest steht, er wird am Tag zuvor von Stephan Westphal – einem Mathematiker der Uni Göttingen – erstellt, sei es noch zu früh für konkrete Ergebnisse. Doch Jäger betont: „Wir prüfen Finanzierung und Termine. Eine Rückkehr in die Lokhalle für Top-Spiele wie gegen Gießen ist denkbar und natürlich auch eventuelle Playoff-Partien. Fakt ist aber: Das ist für uns nur ein Thema, wenn wir in der Lokhalle eine Zukunft haben.“ 

Wildcard-Verfahren

Im Fokus der Liga-Tagung, bei der Geschäftsführerin Jäger die Veilchen repräsentiert, steht die Entscheidung, ob es ein Wildcard-Verfahren in der Pro A geben soll. Der Regionalligist BBC Magdeburg hat zwar den sportlichen Aufstieg in die Pro B verpasst, ist aber enorm ambitioniert. Deswegen streben die Magdeburger eine Wildcard an, die sie sich 75 000 Euro kosten lassen würden.

„Das ist das Eintrittsgeld in die Pro A. In der BBL kostet eine Wildcard doppelt soviel“, sagt Hansjörg Tamoj. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Basketball-Zweitligen sieht die Bewerbung wohlwollend:

„Wir hatten in den vergangenen zwei Jahren Probleme, die Pro A zu besetzen. Es gibt leider immer noch nicht viele ambitionierte Klubs.Aktuell ist mit Kirchheim wieder ein Absteiger in der Liga geblieben.Wenn es ambitionierte Klubs gibt, dann sollten wir dies nicht außer Acht lassen. Ich plädiere auch dafür, dann mit 17 Teams spielen zu lassen.“

Das Procedere zur Entscheidung am Sonnabend beschreibt Tamoj wie folgt: Alle Klubs der Pro B und Pro A beschließen gemeinsam, ob es ein Verfahren geben soll. Erst im Anschluss entscheidet der Aufsichtsrat über die Bewerbung. Der Deutsche Basketball-Bund kann von einem Veto-Recht Gebrauch machen. Auch die Pro-A-Ligisten könnten anschließend eine eventuelle Pro-A-Zugehörigkeit der Magdeburger mit einer Zweidrittel-Mehrheit wieder kippen.

Als Gast wird BBL-Geschäftsführer Jan Pommer vor Ort sein, dies zeige die enge Zusammenarbeit der Ligen, so Tamoj. Zudem wird sich Daniel Müller vorstellen. Er tritt am 1. August als Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesligen die Nachfolge von Nicolas Grundmann an.

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