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BG Göttingen überlegen wie der FC Bayern

Ungefährdeter 89:64 (45:33)-Sieg in Leverkusen BG Göttingen überlegen wie der FC Bayern

Die BG Göttingen hat den Bayer Giants Leverkusen eine deutliche Niederlage zugefügt. In der Smidt-Arena gewann der Spitzenreiter der 2. Basketball-Bundesliga Pro A am gestrigen Freitagabend ungefährdet 89:64 (72:49, 45:33, 22:24).

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Gewohnt stark am Brett und mit wichtigen Dreiern: BG-Center Harper Kamp – hier gegen Götz Twiehoff und John Eggleston (r.).

Quelle: Pförtner

Leverkusen. Zu Beginn scheint es, als ob sich die Veilchen von der zwar  in die Jahre gekommenen, aber immer noch imposanten Arena beeindrucken lassen. Der Rekordmeister feierte hier beeindruckende 14 Meisterschaften und zehn Pokalsiege.

Im weiten Rund drängten sich die Fans auf den orangefarbenen Sitzen und den Stehplätzen früher dicht an dicht und brachten die damals nach Oberbürgermeister Wilhelm Dopatka benannte Halle  mit ihrem Fassungsvermögen von 3500 Zuschauern fast zum Bersten. Doch diese Zeiten sind lange vorbei, den letzten Titel gewannen die Riesen vom Rhein 1996.

Und so verlieren sich gestern nur 677 Fans in der nun den Namen eines  Möbelhauses tragenden Arena.

Die BG benötigt gut fünf Minuten, um sich die Ehrfurcht aus dem Körper zu laufen und in die Partie zu finden. Besonders den stark und frech aufspielenden Bayer-Guard Marc Sonnen bekommt der Gast nicht in Griff. Egal ob von Alex Ruoff, David Godbold oder Jeremy Dunbar verteidigt, der 23-jährige weiße Shooting Guard mit seinen auffällig tätowierten Armen trifft die schwierigsten Würfe.

Beim 7:14 nimmt BG-Headcoach Johan Roijakkers seine erste Auszeit (4.). Danach ist es Center Harper Kamp, der mit ungewohnter Stärke von der Drei-Punkt-Linie die BG wieder heranführt. Ruoff verkürzt mit dem Buzzer auf 22:24. 

Leverkusen nach BG-Führung hoffnungslos unterlegen

Mit einem Dreier markiert Dunbar nach 10:30 Minuten die erste BG-Führung, und der Veilchen-Express nimmt aus einer nun starken Verteidigung Fahrt auf. Spätestens ab Ende des zweiten Viertels müssen sich die Ex-Riesen vom Rhein fühlen, wie die Gegner des FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga.

Hoffnungslos unterlegen bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Tempo und Genauigkeit der Passstafetten sowie die brutale Effizienz im Abschluss hautnah zu ertragen. Verteidigt Leverkusen Mann gegen Mann, dann sind die Giants den Veilchen körperlich hoffnungslos unterlegen. Spielen sie eine 2:3-Zone, dann treffen die BG-Distanzwurfspezialisten nach Belieben.

So setzt sich der Spitzenreiter gegen einen immer überforderter wirkenden Aufsteiger immer deutlicher ab, führt zwischenzeitlich 80:51 (33.). „Wir wissen, was wir können, und lassen uns auch von einem nicht so starken Viertel nicht verunsichern. Wir haben dann den Ball besser bewegt, und so haben wir viele freie Würfe herausgespielt“, resümiert BG-Topscorer Jeremy Dunbar.

Der Deutsch-Amerikaner steuert 17 Punkte bei und trifft fünf seiner acht Drei-Punkt-Würfe.

Bildergalerie zum deutlichen Sieg der BG in Leverkusen © Pförtner

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Wie überlegen die BG ist, lässt sich auch an den Spielzeiten ablesen. Bis auf Alex Ruoff, der knapp 30 Minuten auf dem Parkett steht, spielen die anderen Leistungsträger alle nur um die 20 Minuten. Die letzten dreieinhalb Minuten stehen gar fünf deutsche BG-Akteure auf dem Feld, und auch sie punkten solide.

„Ich freue mich riesig, dass ich die Chance auf ein paar Minuten im Team bekomme. Die Chemie ist super. Auch wenn ich nicht treffen würde, wäre mir keiner böse. Das macht es einfach, die Würfe zu nehmen“, sagt Youngster Lennart Stechmann. Der 19-Jährige hofft auf Wiederholung: vielleicht schon bei Teil zwei des Doppelspieltags. Morgen gastiert um 17 Uhr Gotha in der S-Arena.

BG: Majok (5 Punkte/0 Dreier/8 Rebounds/1 Assist), Liyanage (0/0/3/1), Grimaldi (0/0/4/2), Ruoff (13/1/2/5), Spohr (6/2/6/1), Mallett (11/0/0/1), Godbold (8/1/3/3), Stechmann (5/1/0/0), Kamp (15/2/4/5), Raffington (7/1/3/0), Donkor (2/0/1/0), Dunbar (17/5/1/0).

Beste Giants: Sonnen (18/4/5/3), Watson (13/1/2/5).

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