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BG Göttingen verliert Playoff-Auftakt 76:86

Jena schockt Veilchen BG Göttingen verliert Playoff-Auftakt 76:86

Die BG Göttingen hat einen katastrophalen Auftakt in die Playoffs der 2.Basketball-Bundesliga Pro A erlebt. Der favorisierte Hauptrundenzweite unterlag vor 2252 Zuschauern in der Sparkassen-Arena nicht nur im ersten Viertelfinal-Duell mit Science City Jena deutlich mit 76:86 (54:60, 32:33, 6:7). Viel schlimmer wiegt aber die schwere Verletzung von Defensiv-Ass Nick Livas.

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Hart verteidigt: Trotz seiner 22 Punkte konnte Topscorer Akeem Vargas seine Veilchen nicht zum Sieg führen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der von Verletzungen geplagte Leistungsträger brach sich das Wadenbein, die Saison ist für ihn beendet. In den anderen Viertelfinals gab es ausschließlich Heimsiege: Karlsruhe schlug Cuxhaven 97:62, Düsseldorf bezwang Nürnberg 90:81, und Vechta besiegte Ehingen 86:79. Das zweite Duell der Serie findet bereits am Sonntag um 17 Uhr in Jena statt.

„Ohne Nick Livas wird es jetzt sehr schwer werden, diese Serie noch zu gewinnen“, sagte Roijakkers. Als Hauptgrund für die Niederlage sah der 32-Jährige nicht etwa die indiskutable Dreierquote von nur 13 Prozent, sondern die Verteidigungsleistung.

Kampf mit eigenen Nerven

Zu Beginn der Partie hatten beide Teams beinahe mehr mit den eigenen Nerven, als mit dem Gegner zu kämpfen. Das Duell war auf beiden Seiten von eklatanten Fehlern im Offensivspiel geprägt. Jena versuchte, die Veilchen mit dem Wechsel zwischen Mann- und Raumverteidigung zu verunsichern. Die BG erspielte sich jedoch einige freie Drei-Punkt-Würfe, doch sie hatte oft Pech im Abschluss.  Da die Gastgeber in der Verteidigung allerdings zu Beginn wieder zu ihrer Stärke fanden, blieb die Offensivschwäche ohne wirkliche negativen Folgen. Nachdem Bobby Davis (2.) und Nick Livas (4.) ihre Farben in Führung gebracht hatten, mussten die Veilchen erst in der 6. Minute den ersten Gegenpunkt der zweitstärksten Offensive der Liga hinnehmen. Das Duell blieb bis zum Viertelende arm an guten Offensivaktionen, so dass es 6:7 endete.

14. Versuch der Veilchen

Im zweiten Viertel wurde die Partie attraktiver, weil beide Teams nun endlich besser trafen. Als Vargas mit zwei sehenswerten Assists Ramon Harris und Michael Wenzl in Aktion setzte, die jeweils mit einem spektakulären Dunking abschlossen, dachten wohl nicht wenige Zuschauer, dass die BG sich nun endlich mit ihrer Qualität durchsetzen wird. Doch Jena ließ sich nicht schocken und arbeitete konzentriert weiter. Dass die Veilchen keinen Lauf starten konnten, lag auch daran, dass die weiterhin reichlich vorhandenen offenen Drei-Punkt-Würfe einfach nicht ihr Ziel fanden. Den ersten von insgesamt nur vier erfolgreichen Dreiern traf BG-Routinier Sullivan Phillips nach 18:20 Minuten Spielzeit zum 28:27. Es war der 14. Versuch der Veilchen. Bis zum Ende verbesserte sich diese Quote zwar noch auf 4/31, doch 13 Prozent Trefferquote sind weit weg davon, um die Erstliga-Aufstiegsträume der Veilchen wahr werden zu lassen.

Livas verletzt sich

Weil die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer immer mehr Probleme hatten, Jenas Innenspieler Christoph Roquette und Aurimas Adomaitis vom Korb fern zu halten und auch Playmaker Lee Jeka aufdrehte, setzte sich der Gast ab Mitte des dritten Viertels leicht ab. Näher als zwei Punkte kam die BG im Schlussviertel trotz reichlich Chancen nicht heran. Eine Minute vor dem Ende verletzte sich Livas beim Defensiv-Rebound. – BG-Punkte: Vargas (22), Guede (4), Livas (10), Harris (10), Davis (6), Hitchens (2), Phillips (18), Wenzl (4). – Beste Jena: Jeka (17), Roquette (16), Barker (12).

Kein guter Start in die Playoffs für die BG Göttingen: Gegen die Basketballer der Science City Jena verloren die Veilchen am Freitag in der Sparkassen-Arena mit 76:86. Fotos © Pförtner

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In der Halbzeit hat die BG ihrer neuen Klub-Song „Boing. Boing“ von der Gruppe „die feisten“ vorgestellt.

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Der Charakter-Test

Das dritte Playoff-Duell mit Science City Jena ist für die BG Göttingen das wichtigste Spiel in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Beim Stand von 0:2 droht den hoch favorisiert in die Viertelfinal-Serie gestarteten Veilchen am Mittwoch das überraschend frühe Saison-Ende.

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