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Roijakkers bezeichnet Ruoff als All-Star

BG Göttingen unterliegt Bayreuth Roijakkers bezeichnet Ruoff als All-Star

Es hätte in der „Frankenhölle“ für die BG Göttingen der Himmel auf Erden werden können. Mit einer starken Leistung im Basketball-Bundesliga-Match bei medi Bayreuth hielten die Veilchen das Spiel bis kurz vor Schluss offen. Mit 76:84 (39:45) unterlagen die Schützlinge von Trainer Johan Roijakkers vor 3119 Zuschauern knapp. Für die Gastgeber war es der sechste Sieg in Folge und die Qualifikation für den BBL-Pokal.

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Zwanzig-Punkte-Werfer unter sich: Alex Ruoff (l.) im Duell mit dem Bayreuther Assem Marei (M.).

Quelle: Swen Pförtner

Bayreuth. Es sah gut aus in den ersten beiden Vierteln für die Veilchen, die sich nicht nur einem hochmotivierten Gegner, sondern auch sehr lautstarken Fans gegenübersahen. Eine kleine Schar Göttinger hatte den Weg ins Frankenland mit angetreten und erlebte eine sehr stark aufspielende BG. Diese ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern hielt in der Anfangsphase mehr als mit, führte bis kurz vor Ende des ersten Viertels, ehe sich die Bayreuther mit 21:20 nach vorn warfen.

Doch die Gäste ließen nicht locker, Adam Waleskowski sorgte mit einem Dreier für die 27:25-Führung. Es blieb weiter eng und spannend, denn die Veilchen erwiesen sich in dieser Phase als sichere Freiwurfschützen. Mit einem Zwischenspurt der Hausherren, die in Assem Marei ihren auffälligsten Akteur hatten, gingen die Bayreuther mit einem knappen Sechs-Punkte-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Die Heim-Zuschauer wollten es so richtig nicht glauben, denn ihr Team konnte sich auch im dritten Viertel nicht absetzen. Die BGer verteidigten sehr aggressiv, spielten konzentriert. Immer wieder hielt Alex Ruoff Rücksprache mit seinem Coach, der zu jeder Phase der Partie sehr beherrscht wirkte und dem der Auftritt seiner Jungs offensichtlich gefiel. Dies traf auch auf Ruoff zu, der von seinem Coach ein Sonderlob bekam. „Er trainiert seit zwei Wochen, wie er das vorher noch nie getan hat. Er ist ein All-Star“, lobte Roijakkers.

Der hatte allen Grund, stolz auf sein Team zu sein, denn kaum einer hatte der BG im Vorfeld eine solch gute Leistung zugetraut. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft wie sie heute gespielt hat“, sagte er auf der anschließenden Pressekonferenz.

Raoul Korner, Trainer der Bayreuther, freute sich natürlich über den Erfolg seines Teams. Doch die Aufmerksamkeit, die seiner Mannschaft in den letzten Wochen geschenkt wird, bereitet ihm offensichtlich einige Probleme. „Die Leichtigkeit des Seins schwindet. Wir machen im Moment keinen großartigen Job, mit dieser Situation umzugehen“, erklärte der medi-Trainer.

Statistik

84:76 (21:20, 24:19, 22:19, 17:18)

Medi Bayreuth: Lewis (22 Punkte/3 Dreier/3 Rebounds/2 Assists), Marei (20/0/7/1), Anderson (16/4/2/4), Doreth (7/1/2/4), Amaize (5/0/2/3), Brooks (5/1/3/1), Linhart (4/0/0/1), Wachalski (3/1/2/0), Seiferth (3/1/2/0).

Teamwerte: Feldwürfe: 28/60 (47%). Dreier: 7/21 (33%). Freiwürfe: 21/23 (91%). Rebounds: 31 (11 Off / 20 Def). Assists: 16. Ballverluste: 12. Fouls: 15.

BG: Ruoff (20 Punkte/2 Dreier/2 Rebounds/5 Assists), Veikalas (13/3/2/0), Carter (13/1/3/0), Sanders (10/1/6/1), Waleskowski (8/0/4/7), Eatherton (8/0/3/3), Williams (8/0/0/1), Mönninghoff (2/0/5/1), Spohr (0/0/0/0).

Teamwerte: Feldwürfe: 28/58 (48%). Dreier: 7/23 (30%). Freiwürfe: 13/14(93%). Rebounds: 33 (11 Off/22 Def). Assists: 18. Ballverluste: 18. Fouls: 20.

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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