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16:17 08.03.2018
Göttingens Michael Stockton (hier gegen Frankfurts Tai Webster) und die BG Göttingen wollen den Schwung aus dem Tübingen-Spiel mitnehmen. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Kein leichter Gegner, wie auch BG-Headcoach Johan Roijakkers bekräftigt. Die Frankfurter brauchen als Tabellensiebter im Kampf um die Playoff-Teilnahme genauso Punkte wie die abstiegsbedrohten Veilchen. „Frankfurt verteidigt sehr physisch. Wir müssen versuchen, mitzuhalten“, sagt Roijakkers.

Die Frankfurter hätten zuletzt genauso wie die BG mit Verletzungspech zu kämpfen gehabt. „Sonst wären die noch stärker, die Skyliners sind ein Top-Four-Team“, so Roijakkers. Insbesondere, seitdem Topscorer Philip Scrubb zurück ist. „Der ist schwer zu stoppen“, sagt der BG-Trainer. „Wir müssen daher die gleiche Physis aufbringen wie Frankfurt und offensiv einen guten Job machen, um die Defense der Skyliners zu attackieren.“ Bei aller Rivalität beider Teams wird in der S-Arena aber auch wieder die Fan-Freundschaft zelebriert werden, die seit dem Top Four 2010 zwischen den Anhängern besteht, erklärt BG-Pressesprecherin Birte Meyenberg.

Beim Hinspiel in Frankfurt Anfang Oktober traten die Veilchen ohne Darius Carter und Dennis Kramer an, boten den Hessen aber dennoch Paroli. Am Ende setzte sich jedoch die Qualität der Mannschaft von Skyliners-Headcoach Gordon Herbert durch (80:88). Nicht zu stoppen war damals Philip Scrubb (25 Punkte), der dann aufgrund einer Verletzung im Dezember und Januar länger pausieren musste. Am vergangenen Wochenende beim 78:72-Sieg über s.Oliver Würzburg kam er dann auf starke 31 Punkte. Der kanadische Aufbauspieler ist derzeit der beste BBL-Scorer (19,3 Punkte pro Spiel) und trifft 43 Prozent seiner Drei-Punkte-Wurfversuche.

Zweitbester Akteur der Frankfurter ist der neuseeländische Aufbauspieler Tai Webster, der im Schnitt auf 15,2 Punkte kommt und die meisten Assists gibt (4,7). Ebenfalls auf zweistellige Punkteausbeuten kommen Jonas Wohlfahrt-Bottermann (11,3) und Mike Morrison (10,3), der gegen Würzburg aber aufgrund von Hüftproblemen pausieren musste. Die beiden Center holen im Schnitt auch die meisten Frankfurter Rebounds (5,3 beziehungsweise 5,4). Wie Morrison war auch der 18-jährige Isaac Bonga, eines der größten Talente im deutschen Basketball, im Spiel gegen die Franken nicht dabei (Rippenbruch). Dafür stand der deutsche Forward Niklas Kiel nach langer Verletzungspause endlich mal wieder auf dem Parkett.

„Frankfurt hat eine tolle Mischung aus Talenten und erfahrenen Spielern, wodurch sie in den vergangenen Wochen einige große Spiele gewonnen haben“, sagt Roijakkers. Neben Scrubb und Webster ist Quantez Robertson ein wichtiger Leistungsträger der Hessen. Seit 2009 ist der Veteran bei den Skyliners unter Vertrag und hat bereits 307 BBL-Spiele absolviert. Im Schnitt steht der US-Guard rund 34 Minuten auf dem Parkett. Sicherster Dreier-Werfer der Frankfurter ist der finnische Nationalspieler Shawn Huff (48 Prozent).

Obwohl das Herbert-Team im Schnitt nur auf 77,3 Punkte pro Spiel kommt (Platz 13), weist es eine positive Bilanz auf (13 Erfolge, neun Niederlagen). Grund dafür ist die gute Verteidigung. Nur rund 75,8 Punkte lassen Robertson und Co. im Schnitt zu – besser sind nur Spitzenreiter Bayern München (70,5), Alba Berlin (74,0) und die MHP Riesen Ludwigsburg (75,0).

Das Spiel beginnt am Sonnabend um 18 Uhr in der S-Arena. Tickets gibt es noch im Vorverkauf in der BG-Geschäftsstelle, Schützenplatz 2, oder unter www.bggoettingen.de sowie am Sonnabend ab 16.30 Uhr an der Arena-Kasse.

Von afu/r

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