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17:08 02.02.2018
Veilchen-Akteur Dennis Kramer (links), hier im Heimspiel in der Sparkassen-Arena gegen die Giessen 46ers, will auch gegen Ratiopharm Ulm glänzen. Quelle: Foto: Pförtner
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Göttingen

Die abstiegsbedrohten Göttinger haben bei Medi unter Beweis gestellt, dass mit ihnen nach wie vor zu rechnen ist, auch wenn sich die Niederlagenserie durch die knappe 83:86-Pleite auf mittlerweile acht Niederlagen in Folge summiert.

Doch das Signal von Bayreuth war ein Aufbruchssignal: Obwohl mit Evan Smotrycz, der mittlerweile die BG verlassen hat, und Malik Müller, der offenbar noch Fitness-Rückstand hat, zwei Spieler aus disziplinarischen Gründen aus dem Spieltagskader gestrichen worden waren, zeigten die Veilchen endlich mal wieder einen beherzten Auftritt – die Spielpause seit dem Heimspiel gegen die Bayreuther Anfang Januar scheint dem Team gut getan zu haben.

Kramer will alles tun, um der Mannschaft zu helfen

Vor allem deutete aber auch einer an, was er kann, der zu Beginn seiner Zeit in Göttingen einen schlechten Stand hatte: Dennis Kramer. „Von der Minutenzahl war es auf jeden Fall mein bestes Spiel für die BG“, sagt der 2,09-Meter-Mann. „Doch wenn man verliert, verliert man.“ Klar habe die Begegnung auch eine positive Seite gehabt, „aber ein bisschen Frust herrschte schon nach der Niederlage“.

Seine Rolle im taktischen Gefüge von BG-Headcoach Johan Roijakkers habe sich im Verlauf der Saison geändert, berichtet der Deutsch-Amerikaner. In seiner jetzigen Rolle möchte er alles tun, um der Mannschaft zu helfen. Der 26-Jährige hat sich mit seiner Frau Meredith und seinen Söhnen Jackson und Chase, mit denen er hin und wieder das Badeparadies Eiswiese besucht, in Göttingen gut eingelebt. Als Frühstücksesser gehe er öfter ins Esprit, sagt er.

Darius Carter wird unterdessen nach wie vor schmerzlich vermisst. Der US-Amerikaner macht nach seiner komplizierten Handgelenksverletzung aber gute Fortschritte, wie er am Donnerstag berichtete. Carter hofft, in drei Wochen wieder dabei zu sein.

Zunächst einmal gibt es jedoch für Brion Rush, der gegen Bayreuth auf 23 Punkte kam, ein Wiedersehen – nämlich mit seinem alten Klub: Der US-Amerikaner ist ein ehemaliger Ulmer, hat früher für den Ausrichter des Top Four, das am Wochenende 17./18. Februar steigt, gespielt. Der Termin des Top Four der BBL bedingt eine erneute mehrwöchige Spielpause für die Veilchen. Das ist schlecht für den Rhythmus, aber gut für Carter, der danach wieder dabei sein will.

Doch zunächst steht die Heimpartie in der S-Arena im Vordergrund. „Wir gehen jedes Spiel für sich an, gegen Ulm benötigen wir höchstes Niveau“, sagt Dennis Kramer. „Das ist eine Playoffmannschaft, da muss jeder von uns alles geben.“ Die Vorbereitung auf die Partie sei sehr gut gelaufen, „mal sehen, was wir erreichen können“. Auch BG-Headcoach Roijakkers warnt vor der Leistungsstärke des Gegners: „Jeder Spieler, den sie haben, kann Spiele im Alleingang gewinnen“, sagt er. Dazu wird der bisher effektivste Ulmer Akteur nicht zählen – Luka Harangody wurde am Sprunggelenk operiert.

Von Eduard Warda

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