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BG bezwingt Düsseldorf im Kraftsparmodus

Basketball-Bundesliga BG bezwingt Düsseldorf im Kraftsparmodus

Die BG Göttingen hat einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Ränge gefeiert. Beim Schlusslicht der Basketball-Bundesliga Gloria Giants Düsseldorf setzten sich die Veilchen mit 68:52 (54:48, 28:29, 10:15) durch.

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Nicht schön, aber erfolgreich: Die BG Göttingen – hier mit Michael Meeks (l.) und John Little im Bodenkampf – schlägt Düsseldorf.

Quelle: Theodoro da Silva

Ohne an ihre Leistungsgrenze gehen zu müssen, hat sich die Mannschaft von BG-Headcoach John Patrick so auf den zehnten Tabellenplatz verbessert. Die Veilchen kamen gut in die Partie: Robert Kulawick – gestern einer der stärksten BG-Akteure – netzte nach 20 Sekunden zum 3:0 ein, nach starker Defense erhöhte Trent Meacham mit einem sehenswerten Jumper auf 5:0. Gegen die starke BG-Verteidigung hatte Düsseldorf erhebliche Probleme, Giants-Coach Murat Didin nahm früh eine Auszeit, um sein Team noch einmal einzustellen. Das zeigte nicht wirklich Erfolg, denn was der Tabellenletzte im ersten Viertel in der Offense präsentierte, war enorm bieder. Die BG lag so nach drei Minuten komfortabel mit 11:3 in Front. Schrittfehler, Ballverluste, schlechte Pässe, Dribblings gegen die phasenweise gespielte Zonenverteidigung der Düsseldorfer und mehrere vergebene freie Korbleger sowie Freiwürfe führten aber dazu, dass die BG immer verunsicherter agierte. Da die Düsseldorfer gegen die solide verteidigenden Göttinger weiterhin schwach angriffen, sahen die 2436 Zuschauer ein extrem unansehnliches Duell.

Die BG Göttingen hat einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Ränge gefeiert. Beim Schlusslicht der Basketball-Bundesliga Gloria Giants Düsseldorf setzten sich die Veilchen mit 68:52 durch.

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Fünf Minuten und vier Sekunden lang gelang dem Patrick-Team kein Korb. Jason Boone brach den Bann mit einem sehenswerten Eins-gegen-eins-Move gegen Brempong (8:13/9.). Sicherheit gab diese Aktion aber nicht.
Im zweiten Abschnitt verkürzten die Gloria Giants Düsseldorf schnell auf 14:17, und auch von einer Göttinger Auszeit ließen sich die Didin-Schützlinge nicht aus dem Tritt bringen. Die Veilchen agierten besonders im Kampf um die Rebounds mächtig verhalten, und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf schwachem Niveau. Mit der Halbzeitsirene markierte Düsseldorfs Laimonas Kisielius nach einem Ballverlust von Trent Meacham per Drei-Punkt-Wurf von der Mittellinie die erste und einzige Führung der Gastgeber.

Ausgerechnet im dritten Viertel, das des Öfteren bereits zum Problemabschnitt der Veilchen wurde, fand die BG endlich wieder zu ihren Spiel zurück. Mit einem eindrucksvollen 15:6-Lauf und Dreiern von Meacham, Kulawick und Little lagen die Veilchen in der 24. Minute nach den ersten Punkten des gestern nicht in topform spielenden Mike Scott 43:35 vorn. Doch Düsseldorf, dass sich im Kampf gegen den Abstieg nochmals mit Gordon Watt und Esmir Rizvic verstärkt hatte, gab noch nicht auf. So ging die BG nur mit einem Sechs-Punkte-Polster ins Schlussviertel.
Doch in den finalen zehn Minuten ließ die BG so gut wie nichts mehr zu. Die Veilchen spielten mit jener Intensität, die das Team vornehmlich in Eurocup-Partien aufs Parkett zaubert. So gestatteten sie den beinahe bemitleidenswerten Düsseldorfern lediglich mickrige vier Pünktchen.

„Meine Mannschaft hat zwei Gesichter, ich bin stolz, dass wir in der zweiten Hälfte unser gutes gezeigt haben. Die null Prozent Trefferquote von der Freiwurflinie sind peinlich für mich. Das ist ein neuer Rekord“, resümierte Patrick. Die anschließende Pressekonferenz wurde im ICE-Tempo durchgeführt, da Trainer Didin den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Düsseldorf begrüßen sollte. Didins Fazit: „Göttingen ist ein guter Botschafter des deutschen Basketballs. Es ist ein starkes Team, es hat Istanbul geschlagen, das über das sechs- oder siebenfache des Göttinger Budgets verfügt. Um eine Chance gegen die BG zu haben, muss man zwei Hälften aggressiv spielen, das haben wir nicht geschafft.“ Zum Thema Vertragsverlängerung Jordan äußerten sich Patrick und Manager Marc Franz nicht.

Von Mark Bambey

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