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BG unterliegt Nürnberg 65:77 und verliert Tabellenführung an Vechta

Heimniederlage BG unterliegt Nürnberg 65:77 und verliert Tabellenführung an Vechta

Das war gar nichts. Nach einer 65:77 (39:57, 29:45, 12:17)-Heimniederlage gegen den Nürnberger BC hat die BG Göttingen die gerade errungene Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga wieder an Rasta Vechta abgeben müssen, das 90:85 gegen Essen gewann.

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Sieger im direkten Duell: Das mit neun Punkten erfolgreiche Ex-Veilchen Cornelius Adler (l.) nimmt Anthony Hitchens (2), den Ball ab.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Veilchen boten den 2304 Zuschauern in der Sparkassen-Arena – unter ihnen ZDF-Moderator Cherno Jobatay in Begleitung des SPD-Bundesgeschäftsführers Thomas Oppermann – eine über weite Strecken desolate Vorstellung. In Angriff und Verteidigung blieben sie weit unter ihren Möglichkeiten.

Guter Start der Veilchen

Bis zur 7. Minute war das Veilchen-Universum noch in Ordnung. Die Gastgeber waren durch Dreier von Akeem Vargas und Bobby Davis mit 6:0 (2.) in Front gegangen, agierten dann im Angriff zu hektisch, standen aber in der Defensive ordentlich, so dass die Führung durch Marco Grimaldis Dreier zum 12:8 (7.) Bestand hatte. Dann jedoch fiel die BG in ein schwarzes Loch. Vorne lief nichts mehr zusammen, und hinten ließ die Konzentration dramatisch nach. Nürnberg witterte Morgenluft, nutzte konsequent die sich bietenden Lücken in der Göttinger Abwehr und zog mit einem 12:0-Lauf auf 20:12 (11.) vorbei.

Nach einer 65:77-Heimniederlage gegen den Nürnberger BC muss die BG Göttingen die gerade errungene Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga wieder an Rasta Vechta abgeben. © Pförtner

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Vor allem der quirlige Zamal Nixon , der in der ersten Halbzeit 20 Punkte erzielte, spielte mit der Veilchen-Defensive Katz und Maus. Die Zuschauer  schöpften Hoffnung, als Paul Guede, Davis, Vargas und Nicholas Livas den Spitzenreiter auf 22:26 (13.) heranbrachten. Dann aber riss der Faden komplett. Nixon und Khartchenkov degradierten die Veilchen, bei denen im Angriff erneut nichts zusammenlief, zu Statisten, der NBC enteilte mit einer 14:0-Serie auf 40:22 (17.), und das Publikum ließ seinen Frust an den kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern aus. Auch im dritten Viertel wurde es nicht besser.

Viele freie Würfe nicht genutzt

Bis zur 27. Minute blieb die BG, die ihr Glück meist aus der Distanz suchte und selten zum Korb zog, ohne Feldpunkt. Erst als die Partie gelaufen war, kamen die Gastgeber besser in Fahrt und entschieden das letzte Viertel mit 26:20 für sich. „Es war ein Fehler, dass ich Aaron Donkor nicht früher gebracht habe. Wir hatten viele freie Würfe, aber meine Spieler sind offenbar zu schlecht, um zu treffen“, grummelte der restlos bediente BG-Coach Johan Roijakkers.

Punkte BG: Grimaldi (5), Vargas (18), Guede (10), Livas (5), Harris (9), Davis (10), Hitchens (2), Donkor (2), Phillips (2), Wenzl (0), Teichert (2). – Beste NBC: Nixon (26), Khartchenkov (13).

Von Michael Geisendorf und Rupert Fabig

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„Das ist ein unglaublich wichtiges Wochenende für uns. Ich erwarte, dass alle hochkonzentriert ihre Aufgaben erledigen“, betont BG-Sportdirektor und Headcoach Johan Roijakkers. Der niederländische Perfektionist will sich spätestens am Sonntag mit einem Sieg im Auswärtsspiel in Chemnitz (17 Uhr) den Heimvorteil für die Playoff-Runde der 2. Basketball-Bundesliga Pro A gesichert haben.

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