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BG Göttingen BG vor Rückrunde mit hohen Auswärtshürden
Sportbuzzer BG Göttingen BG vor Rückrunde mit hohen Auswärtshürden
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20:15 03.01.2013
Kein Selbstläufer: BG-Routinier Sulli Phillips – hier gegen Jenas Roquette – und seine BG haben ein schweres Rückrundenprogramm. Quelle: Theodoro da Silva
Göttingen

„Jena ist ein starker Gegner. Wir müssen dort an unser Leistungslimit herankommen, um eine Siegchance zu haben“, rechtfertigte Roijakkers die kurze Trainingspause und die Extraschichten. Der 32-jährige Niederländer weiß, dass die Rückrunde vielleicht noch ein wenig schwieriger werden wird als die ersten 15 Zweitliga-Partien.

Nach der Insolvenz und dem Erstliga-Abstieg kam die BG Göttingen zwar mit ihrem klangvollen Namen und einem daraus beim Gegner resultierenden gewissen Respekt in die Liga, Top-Favorit auf den Aufstieg waren die Veilchen jedoch nicht. Andere Klubs wie Düsseldorf, Karlsruhe, Kirchheim oder auch Aufsteiger Vechta wurden höher gehandelt.

Das hat sich nach der Hinrunde nun geändert. Die BG hat gezeigt, über welch großes Potenzial ihr Team verfügt und geht als einziges Pro-A-Team mit 12 Siegen und somit als Spitzenreiter in die Rückrunde. „Dies ist jedoch kein Grund, überheblich zu werden“, warnt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Aufgrund der gezeigten Leistungen blicke er beruhigt, aber keinesfalls euphorisch auf die Rückrunde.

„Karlsruhe hat uns gut verteidigt. Zudem haben mir Vechta und Düsseldorf sehr gut gefallen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir gegen alle Top-Teams auswärts ran müssen“, gibt Meinertshagen zu bedenken und betont: „Unser Ziel war vor Saisonbeginn das Erreichen der Playoffs. Dabei bleibt es, jetzt soll es nur zusätzlich der Heimvorteil sein.“

Um diese Vorgabe umzusetzen, will das Team unbedingt mit einem Triumph in Jena in die Rückrunde starten. Der Ex-Erstliga-Konkurrent war beim 77:90 im Hinspiel zwar chancenlos, stellte dann aber seine Leistungsstärke vom siebten bis zum 13. Spieltag eindrucksvoll unter Beweis. Der aktuelle Tabellen-Achte feierte sieben Siege in Serie. Zuletzt musste Jena, das vom Top-Trio Barker, Jeka und Watts angeführt wird, jedoch zwei Niederlagen einstecken.

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