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Basketball: Paul Guede führt BG Göttingen zum Sieg in Leipzig

Niederlagenserie beendet Basketball: Paul Guede führt BG Göttingen zum Sieg in Leipzig

Die BG Göttingen hat auch ohne Neuzugang ihre Niederlagenserie beendet. Der Tabellenzweite der 2. Basketball-Bundesliga Pro A gewann bei Schlusslicht Uni-Riesen Leipzig mit 92:80 (68:56, 36:39, 19:24) und hat sich damit auch für die Hinspielniederlage revanchiert. Als Topscorer glänzte Paul Guede mit 21 Punkten.

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Mit 21 Punkten Topscorer der Partie: Paul Guede (l.), hier im Duell mit Leipzigs Leistungsträger Sollazzo.

Quelle: Pförtner

Leipzig/Göttingen. Nick Livas trumpfte mit einem Double-Double (16 Punkte, 11 Rebounds) auf.

Die Veilchen kamen gut in die Partie und markierten nach einem Assist von Akeem Vargas durch Nicholas „Nick“ Livas die ersten Punkte zur 2:0-Führung. Es sah danach aus, als ob die Veilchen gegen das abgeschlagene Schlusslicht leichtes Spiel haben werden. Nach dem Verlust ihres Topscorers Chris Gadley und Headcoaches Ivan Vojtko am Donnerstag, schienen die Gastgeber arg verunsichert. Die Uni-Riesen werden nun von einem aus Martin Scholz, Dominik Braun und Christoph Stumpf bestehenden Trainer- und Betreuerteam geführt. Doch zu Beginn sah es nicht danach aus, als ob der neue verantwortliche Trainer Scholz schon Akzente setzen kann.

Die Veilchen legten durch Anthony Hitchens, Bobby Davis und Marco Grimaldi nach und lagen so schnell mit 8:0 in Front (4.). Doch die Sachsen bewiesen dann, dass sie sich nicht kampflos ergeben würden. Angeführt von Sollazzo und Simon bissen sich die Leipziger zurück ins Match und drehten die Partie mit einem 20:4-Lauf (20:12/8.). Die BG versuchte, mit Dreiern im Spiel zu bleiben, doch die Würfe fanden ihr Ziel nicht. Nach einer Auszeit agierte die BG mit mehr Zug zum Korb und kam durch Nahdistanz-Treffer von Livas, Center Michael Wenzl und Point Forward Sullivan Phillips wieder auf 18:20 heran. Doch Leipzig konterte erneut und gewann das Viertel 24:19.

Topscorer Paul Guede führte die BG Göttingen zum 92:80-Sieg in Leipzig. Damit ist die Niederlagenserie beendet. © Swen Pförtner

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I m zweiten Abschnitt verlief die Partie ausgeglichen . Das Team von Headcoach Johan Roijakkers arbeitete engagiert, es gelang ihm aber nicht, sich für den betriebenen Aufwand zu belohnen. Bestes Beispiel dafür ist eine Szene aus der 14. Spielminute: Die BGer ackern unermüdlich unter den Brettern und schnappen sich durch Ramon Harris und Wenzl gleich vier Offensiv-Rebounds in Folge, sie können die Ballgewinne am offensiven Brett aber nicht in Punkte verwandeln. So konnte Leipzig die knappe Führung halten und ging mit einem 39:36-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Die kurze Erholungsphase tat den Göttingern deutlich besser als dem Gastgeber. Angeführt von Topscorer Guede fanden die Veilchen endlich zu ihrer gewohnten Distanzwurf-Stärke zurück, die sie in den ersten beiden Vierteln und den vergangenen beiden Partien vermissen ließ. Da die BG eine gute Balance zwischen Distanzwürfen und Zug zum Korb fand, hatte Leipzig nun keine Antwort mehr parat. „Wir haben gut verteidigt und viele Stops erzwungen. Dann funktioniert auch unsere Offensive meist besser“, sagte Assistent-Coach Ingmar Snabilie, der besonders Phillips für seine Führungsstärke lobte. Die Veilchen markierten 32 Punkte – davon 18 durch Drei-Punkt-Würfe – und zogen auf 68:56 davon (30.).

Im Schlussviertel schraubten die Gäste die Führung kurzzeitig auf 23 Punkte hoch, ließen es in den letzten fünf Minuten in der Verteidigung aber lockerer angehen. „Es ist ein gutes Gefühl, hier gewonnen zu haben, wir sind erleichtert. Leipzig war extrem motiviert und ein gefährlicher Gegner“, resümierte Snabilie.

BG: Grimaldi (4 Punkte/0 Dreier/7 Rebounds/1 Assist), Teichert, Donkor (0/0/2/0), Vargas (11/2/3/2), Crowell, Guede (21/5/3/2), Livas (16/2/11/3), Harris (7/1/3/0), Davis (2/0/0/0), Hitchens (3/0/0/0), Phillips (13/1/2/5), Wenzl (15/0/7/0). Beste Leipziger: Sollazzo (20/0/5/6), Schaffartzik (19/3/3/0), Simon (15/0/7/0), Freer (10/1/2/2).
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