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„Das tut doch immer ein wenig weh“

Basketball-Bundesliga „Das tut doch immer ein wenig weh“

Buckeln statt Bescherung: Unter diesem Motto steht für die Profis in der Basketball-Bundesliga auch das Weihnachtsfest 2016. Erneut hat die Liga am zweiten Weihnachtstag einen kompletten Spieltag angesetzt. Die BG Göttingen führt es nach Würzburg. Spielbeginn bei den s.Oliver Baskets ist um 15.30 Uhr.

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Hier noch gegen Tübingen, am zweiten Weihnachtsfeiertag dann in Würzburg gefordert: Adam Waleskowski (beim Korbleger) und seine BG Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Weihnachten gibt es bei uns nicht. Wir werden Freitag mit unserer Vorbereitung auf die Partie in Würzburg beginnen. Aufgrund des vergangenen Doppelspieltags haben die Spieler einen Tag mehr Pause bekommen. Heiligabend und der 1. Weihnachtsfeiertag sind somit feste Trainingstage. An Heiligabend steht für uns neben dem Training auch eine sehr lange Video-Einheit auf dem Programm“, sagt BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Anstelle des Weihnachtsklassikers „Der kleine Lord“ legt Programm-Direktor Roijakkers allerdings das Taktik-Scouting s.Oliver Baskets ein.

Eine Weihnachtspause vermisst der Niederländer nicht.So ganz neu sind die Spielansetzungen am zweiten Weihnachtstag auch nicht mehr. Zuletzt pausierte die Liga für eine kurze Winterpause in der Spielzeit 2008/09. „Die Spieler haben sich daran gewöhnt. Und wenn man auf diesem Level spielen möchte, dann muss man einfach damit leben können. Bei uns ist das kein Thema“, sagte Roijakkers. Das bestätigte Mathis Mönninghoff, räumte aber ein: „Das tut doch immer ein wenig weh. Ich bin ein Familienmensch.

Heiligabend werde ich nur mit meiner Freundin Catharina und unserem Hund Cookie feiern. Meine Familie kommt dann am 27. Dezember hinzu, dann holen wir das nach.“

In der Vorbereitung machen sich die Feiertage allerdings bemerkbar. Das obligatorische Krafttraining müsse am Sonnabend ausfallen, weil das Fitness-Studio geschlossen hat, so Roijakkers. Die Hallensituation ist dafür gut: „Die Göttinger Sport und Freizeit GmbH hilft uns da sehr. Wir können in die Halle“, so Roijakkers.

Dankbar ist er auch Frank Meinertshagen. Der BG-Geschäftsführer habe bei einem Auswärtsspiel in Würzburg erstmals eine Übernachtung genehmigt. „Da das Spiel so früh am Nachmittag ist, wäre das schwierig geworden. Wir hätten an der Autobahn Essen müssen, und eine kurze Trainingseinheit in der Halle wäre auch nicht möglich gewesen. So ist das jetzt super“, sagt Roijakkers.

Der zuletzt gegen Tübingen in Top-Form agierende Mönninghoff fiebert dem Duell mit den Franken entgegen. „Bei Würzburg läuft es noch nicht rund, obwohl sie ein super Team haben. Die Halle ist klein, aber extrem laut und deswegen wirklich unangenehm zu bespielen. Umso schöner ist es, wenn man mit einem eigenen starken Auftritt dem Publikum die Lust nimmt. Das wird unsere Aufgabe sein“, sagt der 24-Jährige. Mit ein wenig Glück feiert Mönninghoff also am 24., 26. und 27. Dezember Bescherung, und dafür hätte sich das Buckeln gelohnt.

Zuletzt pausierte die Basketball-Bundesliga für eine kurze Winterpause in der Spielzeit 2008/09.

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