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Dreikampf um Spitzenposition bis zum Schluss

Basketball-Bundesliga Dreikampf um Spitzenposition bis zum Schluss

Nach dem 77:60-Erfolg der Veilchen in Oldenburg und der Eroberung der Tabellenführung bleibt der Kampf um die Spitzenposition in der Basketball-Bundesliga zwischen MEG, Alba Berlin und den EWE Baskets bis zum Abschluss der Hauptrunde am 9. Mai spannend. Trainer John Patrick gönnt sich und seinen Spielern nach dem Bravourstück eine dreitägige Trainingspause.

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Starker Auftritt in Oldenburg: MEG-Center Jason Boone (r.) dominierte Ex-NBA-Akteur Boumtje-Boumtje.

Quelle: Theodoro da Silva

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um die beste Platzierung nach der Hauptrunde und die optimale Position für Playoffs, in die Göttinger am 15. Mai in der Lokhalle starten, kann nur Alba Berlin (48:16 Punkte) aus eigener Kraft für sich entscheiden. Gewinnt der Deutsche Meister die Heimspiele gegen Paderborn (6. Mai) und Oldenburg (9. Mai), verdrängt er die Veilchen (50:16) von der Spitze. Auch wenn die ihr letztes Match am 9. Mai (19.30 Uhr) in Paderborn gewinnen und somit punktgleich mit Alba sind, fallen sie wegen des schlechteren Direktvergleichs (zwei Niederlagen gegen Berlin) auf den zweiten Platz zurück.

Selbst bei einer Niederlage in Paderborn würde Göttingen Zweiter bleiben, wenn Oldenburg in Berlin unterliegt. In diesem Fall hätten MEG und EWE 50:18 Punkte, doch der Direktvergleich fiele zugunsten der Veilchen aus (2:0 Siege). Als Erster in die Playoffs einziehen würden sie, wenn sie in Paderborn gewinnen und Alba eines seiner beiden Partien verliert. Schwieriger wird es, wenn Berlin und Göttingen gegen Paderborn den Kürzeren ziehen und Alba Oldenburg schlägt. Alle drei kämen dann auf 50:18 Punkte, und im Dreiervergleich hätte Berlin mit 3:1 Siegen die Nase vor MEG (2:2) und EWE (1:3). Auf Platz drei würden die Veilchen abrutschen, wenn sie gegen Paderborn verlieren, Alba gegen Paderborn gewinnt, aber gegen Oldenburg verliert. Dann wäre Oldenburg Erster (52:16) und Berlin Zweiter vor den punktgleichen Göttingern (50:18) wegen des besseren Direktvergleichs.

Für John Patrick sind solche Zahlenspiele allerdings zweitrangig. "Wir wissen, dass es nicht allein unserer Hand liegt, ob wir Erster werden, werden aber in Paderborn alles geben, um uns die Chance zu erhalten", versichert der Coach. "Ich bin sehr stolz auf mein Team, wie es sich in Oldenburg präsentiert hat - mit großartiger Defense und hoher Intensität unter den Körben." Gefreut hätten ihn vor allem die starken Auftritte mit zweistelligen Werten (Double-Double) bei Punkten und Rebounds von Chris Oliver (18/ 15), der sich souverän gegen Jasmin Perkovic, einen der stärksten Power Forwards der Liga, behauptet hatte, sowie Jason Boone (16/10), der Ex-NBA-Center Ruben Boumtje-Boumtje zum Statisten degradierte.

Extralob für Oliver und Boone

Nach fünf Spielen in 13 Tagen gönnt Patrick sich und seinen Spielern eine dreitägige Verschnaufpause. "Ab Sonntag werden wir uns mit gewohnter Intensität auf Paderborn vorbereiten", so der Coach. Als Tippgeber dabei sind auch wieder Kyle Bailey und Charles Lee, der nach erfolgreicher Operation die Klinik verlassen hat. "Jetzt habe ich gleich zwei freiwillige Assistant-Coaches", lacht Patrick. Mit welchem Gegner es die MEG im Playoff-Viertelfinale zu tun bekommt, interessiert ihn nicht: "Ob Bamberg, Ulm, Frankfurt oder Artland, ist mir egal. Alle sind stark, aber wir können jeden von ihnen schlagen", erklärt er selbstbewusst.

Von Michael Geisendorf

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