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Fans peitschen BG zum Zittersieg gegen Giants

Basketball-Bundesliga Fans peitschen BG zum Zittersieg gegen Giants

Das hatten sich die BG-Anhänger unter den 3208 Zuschauern in der Lokhalle sicher einfacher vorgestellt. Gegen den Tabellenfünfzehnten der Basketball-Bundesliga, die Giants Düsseldorf, zitterten sich die Veilchen in einer schwachen Partie zu einem bis in die Schlusssekunden hart umkämpften 66:62 (49:50, 28;25, 16:10)-Erfolg.

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Duell der Topscoer: BG-Kapitän John Little (Mitte) gegen den Düsseldorfer Brant Bailey.

Quelle: Pförtner

Dass sie nicht die erste Heimniederlage der Bundesliga-Saison kassierten, sondern ihre Serie auf 9:0-Siege ausbauten, hatten die Göttinger in hohem Maße ihren Fans zu verdanken, die sie in den letzten Minuten mit ohrenbetäubenden Anfeuerungen nach vorne trieben.

Gleich nach dem Eröffnungssprungball im schmucken, vom neuen BG-Top-Sponsor Solartechnik Stiens aus Kaufungen gestalteten Mittelkreis des Lokhallen-Parketts entwickelte sich eine von beiden Seiten hektisch geführte Partie mit vielen Ballverlusten und überhasteten Abschlüsseen. Erst ab der sechsten Minute agierte die BG, angeführt von Kapitän John Little (mit 20 Punkten Topscoerer der Veilchen) und Chester Frazier mit zwei Dreiern, strukturierter und zog mit einem 13:0-Lauf von 9:10 (6.) auf 22:10 (12.) davon.

Die Giants versuchten gegen die aggressive Veilchen-Abwehr ihr Heil in Distanzwürfen – mit katastrophaler Ausbeute: 1/18 Dreier in der ersten Halbzeit. Doch wer gedacht hatte, jetzt würden die favorisierten Göttinger wegziehen, irrte. Denn jetzt mischten sich die Schiedsrichter – allen voran „Publikumsliebling“ Boris Schmidt – mit haarsträubenden Foulentscheidungen gegen die Gastgeber ins Geschehen ein. Die gerieten daraufhin völlig aus dem Tritt, Düsseldorf kam Punkt um Punkt heran und übernahm in der 28. Minute mit 42:40 erstmals wieder die Führung. Brant Bailey lief zu großer Form auf, versenkte in der zweiten Halbzeit vier Dreier, während die immer kopfloser spielende BG kaum mehr traf.

Beim Stande von 51:58 (35.) befürchteten die Zuschauer schon das Schlimmste, doch gepusht von den Fans, rissen Little, Anderson und Frazier das Heft wieder an sich und retteten mit einer Energieleistung wichtige zwei Punkte. Entsprechend enttäuscht war Giants-Trainer Achim Kuczmann: „Die Chance war da, hier zu gewinnen. Am Ende haben wir Pech gehabt.“
BG-Kollege John Patrick ging mit seinem Team hart ins Gericht: „Das war unser bisher schlechtestes Heimspiel. Unsere Offensive war eine Katastrophe, wir haben zu passiv und ohne Konzept gespielt“, kritisierte er. „Man konnte deutlich sehen, dass die Mannschaft nach den großen Belastungen der letzten Monate müde ist. Wir brauchen jetzt dringend zwei neue Spieler“, forderte er.

Von Michael Geisendorf

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