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BG Göttingen Heimspiel: BG Göttingen gegen BIG Rockets Gotha favorisiert
Sportbuzzer BG Göttingen Heimspiel: BG Göttingen gegen BIG Rockets Gotha favorisiert
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23:47 01.03.2013
Steuert regelmäßig gute Statistikwerte bei: BG-Topscorer Akeem Vargas (r.), der sich in dieser Szene von Düsseldorfer Kendali Chones nicht stoppen lässt. Quelle: Pförtner
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Göttingen

BG-Cheftrainer Johan Roijakkers warnt sein Team jedoch eindringlich davor, den „Gast mit den zwei Gesichtern“ zu unterschätzen, denn die ambitionierten Ziele des Tabellenzweiten der 2. Basketball-Bundesliga Pro A sollen nicht gefährdet werden.

„Wir wollen uns unbedingt den Heimvorteil in den Playoff-Viertelfinalspielen sichern. Wir haben eine richtig gute Position“, betont Roijakkers, der einmal mehr besonders seine deutschen Akteure in die Pflicht nimmt. „Wenn unsere deutschen Akteure gute Statistiken liefern, ist es schwer, uns zu schlagen. Mit ihren Leistungen steht und fällt alles.“ 

Kompletter Kader

Froh ist Roijakkers, dem gegen Gotha der komplette Kader zur Verfügung steht, über eine weitere deutsche Alternative. „Aaron Donkor hat diese Woche zweimal das wichtige Mittagstraining mit uns absolviert. Wir haben eine Übereinkunft mit seiner Schule treffen können, die es Aaron ermöglicht, auch künftig zweimal pro Woche mit den Profis zu trainieren. Ich bin sehr froh, denn das ist gut für Aaron und gut für uns“, berichtet Roijakkers.

Der BG-Headcoach spricht von einer guten Trainingswoche, lediglich der 34-jährige BG-Routinier Sullivan Phillips habe aufgrund kleinerer Blessuren den Umfang ein wenig reduzieren müssen.  „Ganz wichtig wird für uns sein, dass wir mit der nötigen Intensität in die Partie gehen. Wenn wir als Team agieren, ist es nicht wichtig, was Gotha macht“, betont Roijakkers die eigenen Stärken.

Das Hinspiel gewannen die Veilchen souverän mit 82:69, und die beiden vergangenen Spiele verloren die Thüringer jeweils deutlich. Sowohl beim 61:84 in Heidelberg als auch am vorigen Wochenende zu Hause bei der 87:97-Derby-Niederlage gegen Science City Jena zündeten die Rockets (Raketen) nicht. „Wir sollten uns davon aber nicht täuschen lassen“, warnt Roijakkers und erklärt den Grund für seine Besorgnis: „Gotha hatte bisher viele Höhen und Tiefen. Sicher ist aber, dass es gegen Top-Teams mit viel mehr Energie spielt. Es hat exzellente Einzelspieler.“ Als Beispiel nennt der 32-Jährige die knappe 75:77-Niederlage in Düsseldorf. 

Respekt vor Chase Griffin

Viel Respekt hat Roijakkers vor dem erstligaerfahrenen Chase Griffin. Den Ex-Gießener hält er für einen der stärksten Shooting Guards der Liga. Mit durchschnittlich 17,4 Punkten ist der 29-jährige US-Amerikaner der siebtbeste Korbjäger der Pro A. Gemeinsam mit seinem ebenfalls 29 Jahre alten Landsmann Torvoris Baker – mit 14 Punkten und neun Rebounds verpasste er im Hinspiel nur knapp ein Double-Double – dominiert er das Spiel der Thüringer Raketen-Männer. 

Ebenfalls solide zweistellig punkten Jan Lipke (13) und Leo Niebuhr (12,8). Lipke, der lange Jahre in Oldenburg, Braunschweig und in Bremerhaven in der BBL Akzente gesetzt hat, war zuletzt jedoch verletzt. Sein Einsatz in Göttingen ist fraglich. Für das Duell mit Göttingen kündigen die Gäste aus Gotha, die nach den vergangenen beiden Niederlagen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht sind, unbedingten Kampfeswillen an. „Spätestens jetzt muss jeder dieses Wort verinnerlicht haben – wir müssen gegen den Abstieg kämpfen und verteidigen, als gäbe es kein Morgen mehr“, betont Headcoach Christoph Nicol und fügt an: „Wenn wir einen richtig guten Tag erwischen, dann können wir in Göttingen bestehen.“

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