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„Wettbewerb um kleinsten Etat der Liga“

Basketball-Bundesliga „Wettbewerb um kleinsten Etat der Liga“

Die BG Göttingen geht in ihr viertes Bundesliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg. Wie sehen die Zahlen hinter dem Spielbetrieb aus. BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen sorgt für Transparenz.

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BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen

Quelle: Alciro Theodoro Da Silva

Göttingen. Die BG Göttingen geht in ihr viertes Bundesliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg. Wie sehen die Zahlen hinter dem Spielbetrieb aus? BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen sorgt für Transparenz.

Wie hat sich der Etat der BG zum Vorjahr verändert?

Meinertshagen: Der Gesamtetat ist ja immer eher ein Blick in die Zukunft. Einnahmen und Ausgaben stehen ja immer erst am Ende des Geschäftsjahres fest. Wir planen mit 2,55 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 150 000 Euro. Wir wachsen also weiterhin.

Wie hoch ist der Anteil der Zuschauereinnahmen?

Der ist natürlich weiterhin sehr groß. Wir kalkulieren erneut mit 3000 Besuchern pro Spiel. Das wird wie immer schwierig, zumal wir dieses Mal viele Heimspiele zu Saisonbeginn haben. Es braucht in der Regel ein wenig, bis die Zuschauer merken, dass wieder Erstliga-Basketball gespielt wird. Zudem sind auch mit Saisonbeginn Herbstferien. Aber gerade unser neu formiertes Team benötigt die Stimmung und Unterstützung der Fans. Die S-Arena muss wieder unsere Heim-Festung werden.

Stimmt es, dass der Spieler-Etat kleiner geworden ist?

Ja, das ist richtig.

Warum?

Es gibt im Wesentlichen drei Gründe. Wir haben Mehrausgaben für das Basketball-Zentrum. In der vergangenen Saison waren wir nur etwa sechs Monate in unserem neuen Zuhause. Eine wichtige Investition in unsere Zukunft. Hinzu kommt auch mein Gehalt. Seit dem 1. Juli bin ich in Vollzeit bei der BG Göttingen beschäftigt. Drittens gibt es Mehrausgaben im Nachwuchsbereich mit drei hauptamtlichen Trainern für die U19- und U-16-Bundesliga-Teams sowie den Mini-Bereich.

Wo sehen Sie die BG mit ihrem Etat im Ligavergleich?

Das ist schwer zu sagen, da kaum ein Konkurrent die Zahlen öffentlich macht. Wir gehen aufgrund unserer Historie und der Insolvenz unseres Vorgängers Starting five GmbH bewusst einen anderen Weg. Wir wollen Transparenz. Gesamt- und Team-Etat sollten alle Bundesligisten öffentlich machen. Ich sehe eine Drei-Klassen-Gesellschaft in der Liga. Die Top-Klubs Bayern und Bamberg mit etwa 18 Millionen Euro Etat, dann ein breites Mittelfeld und etwa sechs Klubs, die zwei bis drei Millionen Euro zur Verfügung haben. Lustig ist, dass es ja auch geradezu einen Wettbewerb gibt, wer den kleinsten Etat der Liga hat. Da wird aber extrem viel und gern geflunkert.

Was macht die Sponsorenlandschaft bei der BG?

Sie gedeiht. Bei den Großen gibt es aber nach wie vor leider noch keine weiteren Sponsoren. Es läuft aber grundsätzlich gut. Wir glauben ja, dass wir unseren Etat erneut erhöhen können. Mit dem VIP-Bereich haben wir etwa 20 neue Partner gefunden. Wir haben eine immens breite Unterstützung bei den kleinen und mittleren Sponsoren.

Von Mark Bambey

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