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BG Göttingen BG Göttingen schlägt Ludwigsburg mit 84:75
Sportbuzzer BG Göttingen BG Göttingen schlägt Ludwigsburg mit 84:75
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10:46 18.04.2017
Quelle: SPF
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Göttingen

Die Göttinger präsentierten sich gegen das Team von Ex-BG-Coach John Patrick als Einheit. So fügte Johan Roijakkers‘ Crew Ludwigsburg eine schmerzliche Niederlage im Kampf um die Playoff-Plätze zu. Aus dem starken Veilchen-Kollektiv ragten Alex Ruoff, Jesse Sanders und Darius Carter ein wenig heraus.

Die Gastgeber stellten die Ludwigsburger Abwehr bereits im ersten Viertel vor erhebliche Probleme. Dabei zeigten sich die Göttinger sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz treffsicher. Immer wieder erspielten sie sich Positionsvorteile. Nach überfallartigen Tempoverschärfungen und phasenweise sehr sehenswerten Assists blieb den Gästen dann oft nur das Foul.

Doch auch von der Freiwurflinie zeigte sich die BG cool, traf neun ihrer zehn Versuche. So verpassten sie den Riesen in den ersten zehn Minuten einen 26:20-Wirkungstreffer. Patrick sagte später in der Pressekonferenz: „Die Guards um Jesse Sanders und Alex Ruoff haben das Tempo diktiert. Sie  haben unser Spiel langsam gemacht.“

In den zweiten zehn Minuten stellten sich die Patrick-Schützlinge besser auf das intensive Laufspiel der Göttinger ein. Weil sie nun zunehmend Stopps erspielten, kamen sie durch Fastbreaks zu einfachen Punkten. Eine heikle Phase hatte der Gastgeber zu überstehen, als Ludwigsburg Mitte des zweiten Viertels defensiv seine Muskeln spielen ließ.

Nachdem Ex-Riese Adam Waleskowski die Veilchen durch zwei Dreier mit 43:30 in Front gebracht hatte (16.), verbarrikadierten die Domstädter ihre Zone förmlich. Drei Minuten gelang der BG kein Punkt, und so spürte sie den heißen Atem des Favoriten wieder unangenehm im Nacken (41:43/19.). Doch erneut zeigte sie keine Nerven. Vor allem Routinier Benas Veikalas: Mit einer doppelten Wurffinte ließ er zwei Gegner vorbeifliegen und markierte mit dem Buzzer zur Pause das 49:45.

Und die Veilchen nahmen dieses Momentum mit ins dritte Viertel. Bis auf 14 Punkte bauten die Hausherren ihren Vorsprung zwischenzeitlich aus, als Mathis Mönninghoff einfach einen Dreier über Ludwigsburgs Center-Hünen Jack Cooley warf (29.). Vielleicht war der MHP-Riese noch ein wenig konsterniert, weil er im Angriff zuvor von Ruoff am Brett zum Statisten degradiert worden war.

Im Schlussviertel musste die BG dennoch noch einmal zittern, als Ludwigsburg binnen Sekunden von 65:77 auf 70:77 verkürzte. Doch sie hielt gegen die auf ihre Individuen setzenden MHP-Riesen als Kollektiv stand. „Wir haben kurz gewackelt, aber dann die wichtigen Stopps gemacht. Es war ein gutes, wenn auch nicht unser bestes Saisonspiel“, resümierte Roijakkers.   

Statistik

84:75 (26:20, 23:25, 21:14, 14:16)

BG: Sanders (14 Punkte/3 Dreier/5 Rebounds/5 Assists), Ruoff (8/0/4/10), Mönninghoff (8/2/3/2), Eatherton (9/0/4/0), Williams (8/0/1/2), Carter (11/0/6/2), Veikalas (14/0/4/2), Waleskowski (12/2/2/2), Spohr (0/0/1/0), Schwarz (0/0/0/0), Grüttner (0/0/0/0)

Teamwerte: Feldwürfe: 30/65 (46%), Dreier: 7/23 (30%), Freiwürfe: 17/19 (89%), Rebounds: 38 (14 Off./24 Def.), Assists: 25. Ballverluste: 13, Fouls: 18.

Ludwigsburg: Hammonds (10 Punkte/2 Dreier/1 Rebound/4 Assists), Crawford (9/0/1/0), McCray (2/0/1/0), Thiemann (10/0/3/0), Breunig (0/0/1/0), Kennedy (5/0/7/4), Trice (12/2/4/4), Cooley (20/0/10/0), Loesing (7/1/1/4), Seric (0/0/0/0).

Teamwerte: Feldwürfe: 30/59 (51%), Dreier: 5/15 (33%), Freiwürfe: 10/16 (63%), Rebounds: 31 (8 Off./23 Def.), Assists: 16, Ballverluste: 14, Fouls: 24.

Hier können Sie den Liveblog von Rupert Fabig noch einmal nachlesen.

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