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MEG nach Sieg in Gravelines in zweiter Runde

Basketball-Euro-Challenge MEG nach Sieg in Gravelines in zweiter Runde

Die Basketballer der MEG Göttingen haben auch ihr zweites Europapokalspiel gegen den französischen Vertreter BCM Gravelines Dunkerque gewonnen. 80 mitgereiste Veilchen-Fans feierten in der Arena Sportica in Gravelines mit „Auswärtssieg“-Rufen und dem Humba-Ritual ausgiebig den hart erkämpften 72:64 (53:41, 32:32, 21:18)-Erfolg, mit dem die Mannschaft von Trainer John Patrick den Einzug in die zweite Runde der Euro-Challenge zu 99,9 Prozent geschafft hat.
Ausscheiden kann die MEG nur noch, wenn das abschließende Heimspiel am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr gegen KK Buducnost, das 69:56 in Kuban gewann, mit mehr als 130 Punkten Differenz verloren wird. Gewinnen die Veilchen das Match, erreichen sie als Gruppensieger die Runde der besten 16 Teams.

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Starkes Dribbling: Demetris Nichols kann Taylor Rochestie nur mit einem Foul stoppen.

Quelle: Theodoro da Silva

Schon vor Beginn der Partie herrschte eine prächtige Atmosphäre in der mit knapp 2000 Zuschauern gefüllten Arena. Die Göttinger Fans gaben sich alle Mühe, gegen den Höllenlärm der Pauken, Trommeln und Blasinstrumente der BCM-Anhänger anzubrüllen.
Die Gastgeber macht von Beginn an klar, dass sie sich nicht noch einmal so vorführen lassen wollten wie im Hinspiel und überwanden die in der Abwehr noch nicht sattelfeste MEG, bei der Chester Frazier für Ben Jacobson in der Startformation stand, mit einem 9:0-Lauf (3.). Patrick reagierte sofort, justierte sein Team in einer Auszeit neu, und das mit Erfolg: Jason Boone – in der ersten Halbzeit mit elf Punkten erfolgreichster Werfer der Partie, in der Verteidigung allerdings mit Schwächen –, Ben Jacobson und John Little mit je einem Dreier sowie Taylor Rochestie drehten den Rückstand binnen zwei Minuten in eine 10:9-Führung.
Oliver und Rochestie drehen auf
In der Folge entwickelte sich ein rasantes Spiel mit oft wechselnder Führung. Beide Mannschaften zeigten Konzentrationsschwächen in der Defensive, vergaben aber die sich daraus ergebenden Chancen in der Offensive oft leichtfertig. Die knappe Drei-Punkte-Führung zur Viertelpause bauten die Göttinger bis zur 15. Minute immerhin auf sechs Zähler aus (22:28). Doch vor allem Trey Johnson und Cyril Akpomedah setzten nach und schafften zur Halbzeit den Gleichstand.
Den Grundstein zum Erfolg legten die Veilchen im dritten Viertel, das sie deutlich mit 21:9 für sich entschieden. Robert Kulawick brachte die Gäste per Dreier wieder in Führung (39:37; 24.), die vor allem die immer stärker werdenden Chris Oliver (mit 18 Punkten Topscorer der Partie) und Taylor Rochestie weiter ausbauten. Jetzt stand auch die Defense, die den Hausherren kaum mehr freie Würfe erlaubte.
Im letzten Viertel machte Gravelines zwar noch einmal mächtig Druck und kam gegen die zeitweise ein wenig konfus agierenden Göttinger bis auf 52:54 (35.) heran. Doch in der spannenden Schlussphase behielten die Gäste in der aufgeheizten Atmosphäre die Nerven. Mit zwei seiner insgesamt vier Dreiern besiegelte Oliver das Schicksal des BCM.

Von Mark Bambey und Michael Geisendorf

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