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Nach 2000-Kilometerreise: BG will nächsten Sieg

Basketball-Eurocup Nach 2000-Kilometerreise: BG will nächsten Sieg

Weil Kiew keine Eurocup taugliche Halle hat, ging es für die Basketballer der BG Göttingen gestern ins rund 2000 Kilometer entfernte Dnipropetrowsk, wo heute (18 Uhr) das zweite Eurocup-Spiel gegen Budivelnik Kiew stattfindet.

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Quelle: Pförtner

Um 5 Uhr morgens starten Meacham, Boone und Co. mit den BG-Kleinbussen nach Berlin-Tegel. Schläfrig schlurfen die zwölf Spieler um 10 Uhr morgens zum Check-In. Die weiß-blaue Maschine der Aero Svit Airlines, die auf dem Rollfeld steht, ist klein - für gerade einmal 50 Personen. Und sie ist flach. Vor allem die großen BG-Spieler müssen den Kopf beim Einsteigen einziehen. Als die Maschine pünktlich um 11.05 Uhr abhebt, sind die einen mehr nervös (wie Tetzner), die anderen verschlafen Start, Imbiss und Landung (wie Meacham).

Dnipropetrowsk ist die drittgrößte Stadt der Ukraine. Mehr als eine Millionen Menschen leben hier am Fluss Dnepr. Bis in die 90er Jahre hinein war das 400 Kilometer südöstlich von Kiew gelegene Dnipropetrowsk eine geschlossene Stadt und als wichtiges Zentrum der Kernenergie und Waffenindustire für Ausländer nicht zugänglich.
Für die Veilchen geht es mit einem Reisebus vom Flughafen durch die verschneite, karge Landschaft in die Innenstadt. Ein „Ost-Gefühl“, wie es BG-Headcoach John Patrick nennt, kommt auf bei der Fahrt durch die ersten Kilometer der Ukraine. Neben der verschneiten Landschaft sieht man viel grau: Graue Plattenbauten, graue Busse, die an der Oberleitung geführt werden, metallene Rohre, die sich ihren Weg an der Straße entlang bahnen. Bunt sind nur die vielen Werbetafeln, die alle 50 Meter für amerikanische Blockbuster, Flachbildfernseher und Mode werben.

In Dnipropetrowsk angekommen ändert sich das Bild. Das erste, was die Spieler, die nicht mit Musik aus den Kopfhörern auf den Ohren schlafen, sehen, ist der breite, gigantische Fluss Dnepr. Das noble Fünfsternehotel, in dem die Spieler einquartiert sind, liegt in einem edlen Viertel an einem Boulevard, der an den Berliner Kurfürstendamm erinnert. Geschäfte mit Pelzmänteln, Schuhen und Schmuck reihen sich aneinander. Aber dafür bleibt keine Zeit: Nach Pasta und Reis mit Huhn geht es zum Training in den 10 000 Zuschauer fassenden Meteor-Sportpalast, der von außen aussieht wie ein Bunker.

Optimal ist die Trainingseinheit nicht. „Die Halle ist zu kalt“, sagt Patrick. Aber seine Jungs seien heiß auf die Partie, wie wohl auch der Gegner. „Budivelnik ist ein sehr talentiertes, großes und richtig gutes Team mit einigen Stars“, weiß der Headcoach. Weil die Hauptstädter das Erstrundenmatch in Thessaloniki mit 69:85 verloren, steht Kiew gegen die Veilchen unter Druck. „Wir haben dagegen nichts zu verlieren und die Chance, für eine gute Ausgangslage zu sorgen“, sagte Patrick gestern Abend.

Von Manuel Becker

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