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BG Göttingen Nicht zulassen, dass Oettinger-Rakete zündet
Sportbuzzer BG Göttingen Nicht zulassen, dass Oettinger-Rakete zündet
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20:39 09.11.2012
Goettingens Nicholas Livas (r.) kaempft mit Duesseldorfs Menephta Darden (l.) und Patrick Flomo um den Ball. Quelle: Pförtner
Göttingen

Er glaubt nicht, dass seinen Spieler die eindrucksvollen Erfolge gegen Düsseldorf und Heidelberg zu Kopf gestiegen sind und sie in Gotha überheblich oder nur mit halber Kraft zu Werke gehen.

Schließlich hätten alle noch das 68:79-Heimdebakel vor drei Wochen gegen Schlusslicht Leipzig im Kopf und daraus ihre Lehren gezogen. So stehen die Chancen gut, dass die Veilchen in der „Blauen Hölle“ – wie die Thüringer Raketen ihre 1500 Zuschauer fassende Schulsporthalle nennen – nicht ihr gleichfarbiges Wunder erleben. Nach Roijakkers Einschätzung steht der BG in Gotha allerdings ein hartes Stück Arbeit bevor, seien die Unterschiede im Leistungsvermögen der beiden Aufsteiger doch beträchtlich. „Leipzig ist kein Playoff-Kandidat, Gotha aber gehört mit Jan Lipke, Leo Niebuhr und sieben Amerikanern zu den Top-Vier-Teams der Liga. Von dem, was einer ihrer Spitzenleute verdient, könnten wir vier unserer Besten bezahlen“, verdeutlicht der 32-jährige Coach die wirtschaftliche Potenz des ambitionierten Liganeulings.

Dass die Gothaer am vergangenen Mittwoch auf die sportlich unbefriedigende Situation (zwei Siege, sechs Niederlagen) mit dem Rauswurf von Cheftrainer Marko Simic und seines Assistenten Adrian Flynn reagiert haben (Tageblatt berichtete) sieht Roijakkers nicht als Vorteil für seine Mannschaft. Im Gegenteil: „Die Rockets haben nicht gut zusammengespielt, weil es offenbar Differenzen zwischen Coach und Spielern gab. Jetzt wo der Trainer weg ist, müssen die Spieler aufstehen und zeigen, was sie drauf haben.“ Auf der Rockets-Homepage verspricht das vom Interims-Gespann Yvonne Schäfer (sieben Jahre Trainerin der Ersten) und Christoph Nicol (Co-Trainer in der vorigen Saison) gecoachte Team denn auch, alles zu versuchen, „dass wir unser riesiges Potenzial besser ausschöpfen als zuletzt, das Teamplay verbessern und die Defense“.

Roijakkers ist indes optimistisch, dass seine Veilchen die Oettinger-Rakete nicht zünden lassen werden. Schließlich stehen ihm alle Akteure zur Verfügung, die in den vergangenen Wochen die Fans verzückt und die Konkurrenz in Erstaunen versetzt hat. Gute Nachrichten gibt es zudem von Ramon Harris, der seine Knieverletzung weitgehend auskuriert hat. Roijakkers: „Ramon ist wieder ins Training eingestiegen und kann wohl auch spielen, wenn es nötig ist.“ Verwundert zeigte er sich, dass Maximilian Kuhle, der ein Angebot der BG ausgeschlagen hatte, weil er seine Karriere beenden wollte, jetzt wieder für seinen früheren Verein ASC 46 in der 1. Regionalliga spielt.

Von Michael Geisendorf

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