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BG Göttingen Osttribüne nur ab 3000 Zuschauern
Sportbuzzer BG Göttingen Osttribüne nur ab 3000 Zuschauern
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06:16 21.11.2012
Hier wird wieder gejubelt: die Osttribüne der S-Arena. Quelle: CR
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Göttingen

Mehr als 3000 Zuschauer lockten die Göttinger vergangene Saison nur gegen den FC Bayern, zum Weihnachtsspiel gegen die Frankfurt Skyliners und zur letzten Erstligapartie gegen Phoenix Hagen in die Sparkassen-Arena. Nun endlich beschallten die berüchtigten „Göttingen“-Schlachtrufe aus 3074 Kehlen wieder alle vier Wände der Halle – jedoch nicht allzu ausdauernd.

„Ich wollte mich schon beim BG-Management beschweren“, scherzte Alexandra Osei-Bonsu, die sich über ihre Rückkehr auf ihren „Stammplatz Osttribüne“ freute, wenngleich die Serie riss, dass die BG gewinnt, wenn sie dort sitzt. Auch Arne Porath lobte die besseren Sichtverhältnisse: „Jetzt sieht man wenigstens die Anzeigetafel.“

Ähnliche atmosphärische Verhältnisse ist man in Karlsruhe gewöhnt. Mit durchschnittlich 2100 Zuschauern – davon aber vielen Schülern, die Freikarten erhalten – liegen die Baden-Württemberger in der Zuschauergunst nur gut 300 Fans hinter der BG. Dennoch waren die mitgereisten Denny Müller, Viola und Michael Wurtz beeindruckt: „Die Halle ist schön eng und da man so nah am Spielfeld sitzt, spürt man die Atmosphäre wesentlich intensiver.“ Karlsruhes Edelfan Thomas Theile, der sämtliche Zweitliga-Hallen gesehen hat, spricht gar von „einer absoluten Top-Arena“.

Beim nächsten Heimspiel gegen den BV Chemnitz 99 wird die Osttribüne aber voraussichtlich nicht stehen, wie BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen betont. „Der Aufbau ist tierisch kostenintensiv und bis zu 3000 Zuschauer bekommen wir auch ohne zusätzliche Tribüne unter“, sagt der Hannoveraner. Pro Geländereinheit würden vier Schrauben benötigt, so dass sich auch die Abbauarbeiten deutlich verlängern.

„Dauerhaft wird es diese Tribüne wohl nur geben, wenn wir regelmäßig klar über 3000 Fans bekommen“, erklärt Meinertshagen. Aber vielleicht lässt er sich von Co-Trainer Ingmar Snabilie noch einmal ins Gewissen reden. Der meint nämlich, „dass die 74 in der Zuschauerzahl kein Zufall sein kann“ und ein Zeichen dafür sei, dass die Osttribüne bleiben müsse.

Von Rupert Fabig

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