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Playoff-Aus: Veilchen verlieren in Bamberg

Basketball-Bundesliga Playoff-Aus: Veilchen verlieren in Bamberg

Der Traum vom Einzug ins Playoff-Halbfinale der deutschen Basketballmeisterschaft hat gestern Abend um 22.54 Uhr sein erwartetes Ende genommen. MEG verlor vor 6800 Zuschauern in der Jako-Arena das vierte Spiel der Viertelfinalserie bei den Brose Baskets Bamberg 68:85 (39:38). Morgen (18 Uhr) wird das Team in der Lokhalle verabschiedet.

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Überragender Akteur: Chris Oliver markierte 26 Punkte, konnte das Aus alleine aber nicht verhindern.

Quelle: Swen Pförtner

Bamberg. Die Bamberger fanden besser ins Spiel und zeigten sich enorm Treffsicher von der Drei-Punkte-Linie. Die ersten vier Würfe waren Dreier – Trefferquote 100 Prozent. So führte Brose schnell mit 12:4 (3.). Für die Veilchen antwortete Rocky Trice, markierte sechs Punkte in Folge, nach einem Steal von Marco Grimaldi und Dunk von Chris Oliver kam die MEG wieder auf 11:12 heran (5.). Nach einer Auszeit von Chris Fleming kam Brose wieder besser ins Spiel, als John Patrick konterte, fing sich auch die MEG wieder. So entwickelte sich ein gutes und spannendes, weil ausgeglichenes Spiel. Mit einem Drei-Punkte-Spiel von Rivera ging Bamberg mit 26:22 in die erste Viertelpause. Ärgerlich war allerdings die Foulverteilung: 2:7 gegen Göttingen. 

Zu Beginn des zweiten Viertels hatten beide Teams Ladehemmungen. MEG gelang der erste Korb zum 24:26. Da waren allerdings schon 12:20 Minuten gespielt. Die Wurfquote der Gastgeber sank weiter, MEG spielte solide, ging durch John Little mit 30:28 in Führung. Chris Oliver erhöhte per Dreier gar auf 39:34 (18.). Brose wirkte geschockt und agierte fehlerhaft. Doch die Veilchen nutzten diese Chance nicht. Freie Würfe fanden ihr Ziel nicht, so kam Bamberg bis zum Erklingen der Halbzeit-Sirene wieder auf 38:39 heran. Ein weiteres Manko: Brown, Boone und Little hatten je drei Fouls. 

Nach der Pause wurde MEG kalt erwischt. Wieder startete Brose stark, ging nach zwei Dreiern und Punkten von Goldsberry 46:39 in Front (22.). Auch zwei Auszeiten kurz in Folge konnten die Baskets nicht stoppen. Im Dreierhagel gingen die Veilchen regelrecht unter, lagen 46:64 zurück (28.). Ein 9:0-Lauf sorgte allerdings noch einmal für einen Hoffnungsfunken: 55:64 (30.).

Im Schlussviertel ließen die Veilchen viele Möglichkeiten aus, besonders Trice sorgte dafür, dass seine Quote in den Keller ging. Brose fand nach Durststrecke wieder ins Spiel und behauptete die Führung souverän – im Stile eines Ex-Champions. Mark Bambey

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