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Roijakkers: „Jena ist ein komplett anderes Team“

Zwei Leistungsträger angeschlagen Roijakkers: „Jena ist ein komplett anderes Team“

Leicht gehandicapt startet Tabellenführer BG Göttingen heute in die Rückrunde der 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Beim Auftakt bei Ex-Erstligist Science City Jena bangt BG-Headcoach Johan Roijakkers um den Einsatz von zwei wichtigen Akteuren. Tipoff der Partie ist um 19 Uhr im Sportkomplex in Lobeda-West, einem erst zwischen 1966 und 1986 errichteten Stadtteil Jenas. Unterstützt werden die Veilchen erneut von rund 150 mitreisenden BG-Fans.

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Einsatz in Jena fraglich: BG-Distanz-Schütze Anthony Hitchens plagen leichte Blessuren.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Trotz intensiver Vorbereitung blickt Roijakkers ein wenig angespannt auf die Partie. „Marco Grimaldi und Anthony Hitchens konnten nicht voll trainieren“, so der Coach. Aufgrund von kleineren Blessuren seien beide geschont worden. „Ich hoffe, dass beide einsatzfähig sind“, so Roijakkers. Einen Tag später als geplant stieg Ramon Harris ins Training ein. Sein Rückflug aus Kanada wurde aufgrund starken Schneefalls um einen Tag verlegt. 

„Wir dürfen nicht den Fehler machen und Jena nach unserem deutlichen Hinspielsieg unterschätzen. Es ist ein komplett anderes Team und viel stärker als zum Saisonauftakt“, warnt BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Um seine Warnung zu untermauern, betont der 32-Jährige, dass Jena sieben seiner vergangenen neun Partien gewonnen hat.

„Im Hinspiel waren Kevin Wysocki und Garrett Timothy Sim noch nicht dabei. Beide haben bewiesen, dass sie über viel Potenzial verfügen. Im Hinspiel hatte Jenas Kader noch nicht diese Tiefe“, fügt Roijakkers an. Das erste Duell hatten die Veilchen am 30. September in der S-Arena mit 90:77 gewonnen.

Obwohl Wysocki und Sim beide durchschnittlich zweistellig punkten, hatte Jena drei andere herausragende Akteure. Besonders Kenny Barker, Lee Jeka und Sanijay Watts prägten in der Hinrunde das Spiel des Ex-Erstligisten. Ein gutes Omen für einen erfolgreichen Rückrundenstart könnte für die BG Göttingen sein, dass zwei Athleten des Top-Trios angeschlagen sind und eventuell ausfallen.

Besonders Topscorer Kenny Barker nutzte die Hinrunde, um Akzente zu setzen. Gleich in fünf Partien erzielte der erstligaerfahrene Combo-Guard 20 Punkte und mehr, sechsmal verteilte er mehr als fünf Assists. So kommt der Ex-Guard des BBC Bayreuth auf bisher durchschnittlich 16,4 Punkte, 4,7 Rebounds und 4,3 Assists.

Der starke Spielmacher Lee Jeka glänzte bisher mit durchschnittlich 4,3 Assists und 11,9 Punkten. Der 29-jährige Brite laboriert allerdings an einer Knöchelverletzung, sein Einsatz am heutigen Sonnabend ist nach Angaben der Thüringer sehr fraglich. Erst kurzfristig entscheiden werde sich, ob Sanijay Watts auflaufen kann.

Der Power Forward habe sich einen Magen-Darm-Infekt zugezogen und deswegen zuletzt nur leicht trainiert. Obwohl der 25-Jährige im Schnitt nur 18 Minuten auf dem Parkett steht, ist er mit durchschnittlich 11,7 Zählern drittbester Korbjäger von Science City Jena. Zudem schnappt er sich pro Spiel 4,1 Rebounds. Unangefochten in Führung beim Fangen von vom Korb oder Brett abprallenden Bällen ist jedoch Aurimas Adomaitis.

Der im litauischen Kaunas geborene 2,05 Meter große und 112 Kilogramm schwere Center schnappt sich im Schnitt 6,9 Rebounds. Er hat mit 13,5 den zweitbesten Effektivitätswert der Thüringer.

„In der ersten Hälfte des Hinspiels hat uns Göttingen gnadenlos überpowert. Einen ähnlichen Spielverlauf zu vermeiden, wird von der ersten Minute an unsere Aufgabe sein. Wir wollen unseren Playoff-Platz verteidigen. Insofern liegt es an uns, das hohe Tempo des Tabellenführers zu entschärfen“, sagt Science-City-Coach Georg Eichler.

Von der Strategie der Thüringer sei BG-Cheftrainer Johan Roijakkers nicht überrascht, fast alle Teams versuchten, gegen sein athletisches Team das Tempo zu drosseln: „Es ist ein gutes Zeichen, denn sie richten sich nach uns und spielen so nicht ihre Stärken aus. Ich gehe aber davon aus, dass Jeka und Watts spielen können.“

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1997 ist Frank Meinertshagen nach Göttingen gekommen, weil er es ruhiger und stressfreier angehen lassen wollte. Davon ist nun, 15 Jahre später, nichts mehr zu spüren. Nach der nervenaufreibenden Rettung des Profi-Basketball-Standorts Göttingen in den vergangenen acht Monaten hat der Ex-Basketball-Profi ein außergewöhnlich aufreibendes und zeitintensives Anstellungsverhältnis.

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