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BG Göttingen Roijakkers lädt ab 30. Dezember täglich zum Training
Sportbuzzer BG Göttingen Roijakkers lädt ab 30. Dezember täglich zum Training
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00:16 26.12.2012
Hat seine Bescherung schon bekommen: Ingmar Snabilie lässt sich wie in den Niederlanden üblich am 6. Dezember beschenken. Quelle: JV
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Göttingen

Eine der weitesten Kurzurlaub-Reisen hat BG-Power-Athlet Ramon Harris gestern angetreten. Der 24-jährige US-Amerikaner verlebt die Tage in seiner Heimatstadt Anchorage, der größten Stadt Alaskas. „Weihnachten ist mir und meiner Familie sehr wichtig. Wir verbringen viel Zeit miteinander. Wir beten gemeinsam und danach gibt es Geschenke“, verrät Harris. Um seine Familie zu sehen, nimmt er eine Reise von fast 15 000 Kilometern in Kauf. Die USA erwarben ihren größten, westlichsten und nördlichsten Bundesstaat im Jahr 1867 vom Russischen Reich, am 3. Januar 1959 wurde es der 49. Bundesstaat der USA. Die Flugstrecke zwischen Frankfurt und Anchorage beträgt rund 7500 Kilometer.

„Spieler und Trainer-Team haben eine Woche frei. Die US-Amerikaner sind am Sonntag abgereist und kommen am kommenden Sonntag wieder zurück. Auch unsere deutschen Spieler verbringen Weihnachten bei ihren Familien“, sagt Frank Meinertshagen. Der BG-Geschäftsführer wird auch ein paar freie Tagen haben, die er gemeinsam mit Ehefrau Alice und den Söhnen Lennart (14) und Leon (10) in seinem Wohnort Hannover genießen will.

„Beste Zeit des Jahres“

Als „sehr wichtig“ und „beste Zeit des Jahres“ charakterisiert BG-Forward Nick Livas Weihnachten, das er gemeinsam mit Mutter, Vater und seinem Bruder in seiner 26 000 Einwohner zählenden Heimatstadt Cary im US-Bundesstaat Illinois feiert. „Wir öffnen morgens unsere Geschenke und frühstücken dann ausführlich zusammen. Nachmittags kommen dann meine Tante, Onkel und Cousins sowie unsere Nachbarn hinzu, und es gibt ein großes Weihnachtsessen. In der Regel Rippchen mit gestampften Kartoffeln und einer Vielzahl an Beilagen. Wir sitzen dann meistens bis tief in die Nacht zusammen“, so Livas.

Nicht so weit reisen, um Weihnachten im Kreis seiner Familie zu verbringen, muss Assistenz-Trainer Ingmar Snabilie. Der Niederländer werde allerdings an Heiligabend keine Geschenke bekommen. Die gebe es in Holland bereits zu Nikolaus. „Wir beschenken uns in den Niederlanden an Sinterklaas. Da gibt es für Kinder meistens sogar viel zu viele Geschenke“, meint der aus Nieuwegein bei Utrecht stammende 22-Jährige. Sinterklaas ist die niederländische Bezeichnung für den heiligen Nikolaus von Myra. Anders als in Deutschland kommt er der Überlieferung nach mit einem Schiff aus Spanien. Gemeinsam mit seinem Helfer „Zwarte Piet“ gelangt er durch den Schornstein in die Häuser, um den dort wohnenden Kindern Geschenke zu bringen. Sinterklaas trägt Bischofskleidung – einen roten Talar und Bischofsstab.

„Ich habe dieses Jahr ein Buch geschenkt bekommen. Weihnachten werde ich mit Familie und Freunden feiern. Am meisten freue ich mich auf ein schönes Frühstück. Traditionell wird eigentlich ein rundes Brot mit Rosinen gebacken, aber das schmeckt den meisten nicht mehr“, erzählt Snabilie.

Meeting mit U-18-Nationalmannschaft

Ebenfalls in den Niederlanden, aber auch in Belgien wird Johan Roijakkers seine freien Tage verbringen. Gestern Vormittag hat er sich auf den Weg nach Deurne gemacht, um dann weiter nach Belgien zu reisen. „Den ersten Weihnachtstag werde ich mit meiner Familie und den zweiten mit Freunden feiern“, verrät der 32-Jährige. Nach Weihnachten unternimmt er einen Trip nach Zwolle, um dort ein Spiel des niederländischen Basketball-Nationalteams zu sehen. „Ich habe auch ein Meeting mit meiner U-18-Nationalmannschaft. Im Sommer spielen wir bei der Europameisterschaft auch gegen Deutschland. Wir legen jetzt schon unser Programm fest“, sagt Roijakkers.

Viel Zeit in seiner Heimat bleibt ihm nicht, denn bereits am Sonntag, 30. Dezember, hat er zum abendlichen Training in die S-Arena eingeladen. „Eine längere Pause können wir uns nicht erlauben. Wir müssen uns auf die schwere Partie am 5. Januar bei Science City Jena vorbereiten“, erklärt der Cheftrainer seinen Terminplan. Und Meinertshagen verrät: „Johan arbeitet ungemein akribisch. Er lässt auch am 31. Dezember und am 1. Januar trainieren.“

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