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Roijakkers nicht glücklich über Karlsruhes Fauxpas

BG-Gegner patzt vor Spitzenspiel Roijakkers nicht glücklich über Karlsruhes Fauxpas

Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel am Sonntag um 17 Uhr in der S-Arena hat Göttingens kommender Gegner Nerven gezeigt. Die BG Karlsruhe unterlag zu Hause in der Europa-Halle überraschend den MLP Academics Heidelberg. Obwohl die Veilchen vor einer Woche in Heidelberg einen 108:68-Kantersieg gefeiert haben, ist BG-Headcoach Johan Roijakkers alles andere als erfreut über den Heim-Fauxpas des selbsternannten Aufstiegs-Top-Favoriten BG Karlsruhe.

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Muss sich im Training zeigen, um mehr Einsatzzeit zu bekommen: BG-Center-Talent Michael Wenzl (l.).

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir wissen, dass Karlsruhe ein extrem starkes Team hat. Nur weil wir Heidelberg mit 40 Punkten Differenz geschlagen haben, wird das am Sonntag kein Selbstläufer für uns“, betont BG-Headcoach und Sportdirektor Roijakkers. Im Basketball komme es „stark auf die Matchups“ in der jeweiligen Partie an, „da haben Spiele unserer Gegner gegen andere Teams nicht so eine starke Aussagekraft“, erklärt der 32-Jährige weiter.

Für die Karlsruher war das 75:82 (39:46)-Debakel am Sonntagabend gegen den Tabellenfünften aus Heidelberg sogar die zweite Niederlage in Folge. Eine Woche zuvor unterlagen sie bereits im Top-Spiel des achten Spieltages beim Tabellenzweiten Düsseldorf mit 71:74. „Ich habe erwartet, dass Heidelberg sich nach der Niederlage gegen uns stark verbessert präsentieren wird. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass es in der Lage ist, in Karlsruhe zu gewinnen“, sagt Roijakkers.

Karlsruhes Cheftrainer Torsten Daume analysierte, dass viele individuelle Fehler sein Team auf die Verliererstraße geführt hatten. 17 Ballverluste leisteten sich die Gastgeber, zudem bemängelte Daume „mangelnde Durchschlagskraft im Low-Post“. Von seinem Team fordert er: „Wir müssen sehen, dass wir unsere Fehler schnellstmöglich abstellen und so miteinander kommunizieren, dass es nicht mehr an der Umsetzung unserer Marschrouten mangelt.“

Heidelbergs Coach Tony Garbelotto war nach dem Überraschungscoup in Karlsruhe erleichtert: „Ich denke, die drei Top-Teams der Liga heißen Göttingen, Düsseldorf und Karlsruhe. Gegen Düsseldorf haben wir knapp verloren. Ich hatte gehofft, wir würden es gegen Göttingen besser machen. Das ist uns nicht gelungen. Diesmal hatten wir wieder mehr Zeit für einen Gameplan, den wir erfolgreich umgesetzt haben.“

Sehr optimistisch ist Roijakkers, dass Ramon Harris nach seiner Knieverletzung wieder im BG-Kader steht. Für unverzichtbar erklärt er den zuletzt überragenden Nick Livas. „Nick ist derzeit auf dem Platz unser bester Spieler. Auch abseits des Courts ist er ein vorbildlicher Profi.“ Roijakkers betont, dass er alles unternehmen werde, damit „der nur bis Dezember gültige Vertrag mit Livas verlängert wird“. Mehr Einsatz erwartet der Trainer von Center-Talent Michael Wenzl: „Um mehr Minuten zu bekommen, muss er sich im Training besser präsentieren. Da sind noch zu viele Höhen und Tiefen.“

Schlecht für Wenzls Minuten-Konto ist auch, dass die beiden geforderten deutschen Positionen auf dem Parkett derzeit von Marco Grimaldi und Akeem Vargas sehr gut besetzt sind. Und auch Michael Crowell zeigt, dass er in der Lage ist, dem Team Impulse zu geben. „Wir haben in Gotha unsere beste Defensiv-Leistung dieser Saison gezeigt. Gegen Karlsruhe müssen wir das bestätigen und in der Offensive mit mehr Übersicht agieren“, gibt Roijakkers vor.

Eintrittskarten für das Spitzenspiel am Sonntag um 17 Uhr in der S-Arena gibt es im Vorverkauf unter anderem in der GT-Geschäftsstelle an der Jüdenstraße 13c. Die Tageskasse öffnet am Sonntag um 15 Uhr.

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„Das war ein Riesenschritt für uns, der sich auf die Stimmung auswirken wird“, sagte Laura Medina Escolano, Co-Trainerin der Zweitliga-Basketballerinnen der BG 74, nach dem Auswärtssieg des Teams am Sonntag beim BBZ Opladen. Die Veilchen gewannen in einer Partie, die einem Krimi glich, mit 68:65 (29:26).

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