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Veilchen besiegen Tigers mit 92:76

Liveblog zum Basketballspiel Veilchen besiegen Tigers mit 92:76

Basketball-Bundesliga: Die Veilchen gewinnen in der Göttinger Lokhalle 92:76 gegen Walter Tigers Tübingen und verlängern den Vertrag mit ihrem Trainer Johan Roijakkers.

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Es läuft gut für die Veilchen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Mit einem grandiosen 92:76 (22:13, 46:29, 69:48)-Heimsieg gegen Walter Tigers Tübingen haben sich die Bundesliga-Basketballer der BG Göttingen in die Weihnachtstage verabschiedet. Die Fans machten die mit 3700 Zuschauern ausverkaufte Lokhalle wieder zur "Lokhölle" und Headcoach Johan Roijakkers konnte an dem gestrigen Dienstagabend seinen Frieden mit dieser Spielstätte machen. Der Holländer wird sich auch in Zukunft mit dieser Spielstätte arrangieren müssen, seine Vertragsverlängerung wurde unmittelbar nach dem Spiel bekannt gegeben.

Das war eine andere BG, die gegen die Schwaben im ersten Viertel auf dem Spielfeld stand. Und das ohne Leon Williams, der wegen einer Bauchmuskelverletzung ausfiel. Auch vier Fehlwürfe gleich zum Start brachten die Gastgeber nicht aus der Ruhe, die Mannschaft Des Niederländer Roijakkers wirkte sehr fokussiert, konzentriert und diszipliniert. Jesse Sanders verzichtete auf Alleingänge, stellte sich demonstrativ in den Dienst der Mannschaft, ebenso wie der zuletzt ebenfalls gescholtene Mathis Mönninghoff, der mutig spielte, immer wieder Würfe nahm und traf. Beklatscht von seinem Trainer an der Seitenlinie. Die Folge: 22:13 führte die BG nach dem ersten Viertel.

Und sie legte anschließend noch drauf. 24:16 gewann sie das zweite Viertel. Auch, weil alle Spieler in Reboundsituationen – sowohl in der Defensive als auch in der Offensive – sehr umsichtig und aufmerksam agierten. Benas Veikalas traf Dreier, Malte Schwarz spielte selbstbewusst. Da konnte sich Alex Ruoff auch mal zwei Viertel mit jeweils nur zwei Punkten leisten.

Nach der Pause knüpften die Veilchen nahtlos an die Leistung aus der ersten Hälfte an. Ob konsequente Freiwurfquote (100 Prozent), Reboundstärke, Willen: alles passte. Und Johan Roijakkers trieb seine Spieler immer weiter an. Dominik Spohr kämpfte um jeden Ball und Scott Eatherton und Darius Carter gönnten sich am Ende jeweils noch einen Dunking.

Auch wenn Tübingen es noch einmal schaffte, auf neun Punkte zu verkürzen (76:67/36.), die Veilchen hatten immer die richtige Antwort und ließen sich am Ende feiern. Mathis Mönninghoff, am Sonntag noch gescholten, wurde zur Humba gerufen und ließ seine Mitspieler anschließend tanzen. – BG: Ruoff (8 Punkte/0 Dreier), Eatherton (14/0), Mönninghoff (14/4), Carter (6/0), Sanders (9/1), Veikalas (15/2), Schwarz (10/2), Waleskowski (11/0), Spohr (5/1).

Stimmen zum Spiel

In der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach Tübingens Trainer Tyron McCoy von einem „verdienten BG-Sieg“, BG-Coach Johan Roijakkers von einem „wichtigen“.

Die Stimmen
Tyron McCoy: „Die BG hat völlig verdient gewonnen. In allen Bereichen, die wichtig waren, war die BG besser. Meine Spieler haben heute – einzige Ausnahme: Marin – kein sehr gutes Spiel gemacht. Göttingen hat viel Selbstvertrauen erhalten, als sie begonnen haben, die Würfe zu treffen.“

Johan Roijakkers: „Das war ein wichtiger Sieg. Mathis Mönninghoff, Dominik Spohr, Malte Schwarz und Benas Veikalas haben heute gezeigt, was sie können. Im vierten Viertel haben wir es uns durch dumme Ballverluste und dumme Fouls selbst noch einmal schwer gemacht, am Ende haben wir das aber wieder gut gemacht.“ Die Beziehung zur Lokhalle bezeichnete Roijakkers mit englischen Worten: „We keep growing together.“ Sprich: Wir wachsen zunehmend gemeinsam.

Der Live-Blog zum Spiel BG Göttingen - Walter Tigers Tübingen in der Lokhalle Göttingen

Vorweihnachtliche Stimmung beim BG-Spiel in der Lokhalle gegen die Walter Tigers Tübingen.

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22:05 Uhr

Die BG Göttingen gewinnt und die Lokhalle tobt. Super-Göttingen-Olé und „Auswärtssieg“-Sprechchöre begleiten Cheftrainer Johan Roijakkers in die Kabine. Die Veilchen haben mit einer couragierten Leistung die Walter Tigers Tübingen mit 92:76 bezwungen.

21:50 Uhr

Wackelt die BG doch noch einmal? Unsportliches Foul gegen Waleskowski, Tübingen punktet dreifach und ist auf 62:73 dran (35.).

21:41 Uhr

Jetzt müsste hier schon sehr viel schiefgehen, damit die BG unter Roijakkers nicht ihren zweiten Sieg in der Lokhalle feiert. Die Gastgeber führen nach dem dritten Viertel mit 69:48. Hätten die Veilchen nicht einige Unachtsamkeiten in der Verteidigung gezeigt, lägen sie mit 25 Punkten in Front. In der kurzen Schwächephase sprang das Publikum ihren Profis bei und brüllte, klatschte und sang es wieder in die Erfolgsspur.

21:25 Uhr

„Das ist schon brutal emotional für mich. Ich freue mich riesig über die Auszeichnung und Wertschätzung“, sagt Robert Kulawick in der Pause und fügt an: „Ich bin schon ein wenig wehmütig, wenn ich das alles hier in der Lokhalle wieder spüre, aber es war der richtige Schritt, nach der letzten Saison mit dem Profi-Basketball aufzuhören. Körperlich noch ein Jahr auf diesem Top-Niveau hätte ich wohl nicht geschafft.“

21:14 Uhr

Wow. Die Veilchen führen zur Halbzeit mit 17 Punkten, und das Publikum feiert die BG mit Super-Göttingen-Olé-Gesang. Die Göttinger wollen sich hier mit aller Macht für das schlechte Spiel am Sonnabend gegen Jena revanchieren. Das 46:29 ist dabei hoch verdient, denn die Gastgeber gehen hier weiter enorm beherzt und spielfreudig in die Duelle. Dabei schlagen die pfeilschnellen Veilchen mit ihrem Express-Tempo die behäbig wirkenden Tigers beinahe nach Belieben. Es gab zahlreiche freie Korbleger für das Roijakkers-Team. Szenenapplaus dann auch für Malte Schwarz nach seiner Auswechslung kurz vor der Pause. Johan Rijakkers benötigt heute Abend sicherlich eine gute kühlende Handcreme, denn so viel Beifall klatscht er seinem Team doch selten.

20.51 Uhr

Was für ein Auftakt: Die BG Göttingen führt nach einem maximal-intensiv geführten ersten Viertel mit 22:13. Dabei hat die BG heute einen erfahrenen Spielmacher weniger zur Verfügung. Leon Williams fehlt verletzt. Wie Cheftrainer Johan Roijakkers mitteilte, hat sich sein niederländischer Landsmann eine Bauchmuskelverletzung zugezogen. Wie lange die Zwangspause dauert, sei ungewiss.

20:28 Uhr

Schon wieder wird’s hier emotional. Nun aber aus tragisch-traurigem Anlass. Als Gedenken an den Anschlag mit zwölf Toten auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheitplatz schweigt die Lokhalle. Zu hören ist nur das Surren der Belüftungsanlage.

20:22 Uhr

Sie waren in ihrer aktiven Zeit Publikumslieblinge und sind es immer noch: Robert Kulawick und Marco Grimaldi. Heute werden die beiden Ex-Veilchen für ihre besonderen Leistungen im BG-Dress geehrt. BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen übergibt jedem eine Foto-Tafel und betont:

„Beide sind Vorbild und Ansporn für die jetzige Spielergeneration. Mit Marco und Robert ehren wir heute ganz bewusst zwei Spieler.“ Übergroß hängt Kulawicks Trikot mit der Nummer 5 und Grimaldis Jersey mit der Ziffer 4 unter der Lokhallen-Decke.

Die Fans feiern beide Ex-Veilchen mit Sprechchören, besonders lautstark hallen die „KULAWICK“-Rufe durch die Halle. Auf einem Fan-Banner steht in lila Schrift: Danke für die geile Zeit mit euch. Wer jetzt hier keine Gänsehaut hat, pinkelt Eiswürfel.

20:00 Uhr

30 Minuten bis zum Hochball, und die Halle ist schon gut gefüllt. Nur noch wenige der blauen Sitzschalen sind frei. Trotz der verstärkten Sicherheitskontrollen gab es am Eingang keine langen Warteschlangen. Die Spieler sind gerade zum intensiven Aufwärmen aufs Parkett gekommen und der Veilchen-Fan-Block stimmt den ersten Göttingen-Schlachtruf an. Stimmung und Anspannung steigen. 20 Minuten vor Spielbeginn hat die BG Göttingen noch eine Überraschung parat.

18:14 Uhr

Ein imposantes Spielmacher-Duell hält die Partie der BG Göttingen gegen die Walter Tigers Tübingen parat. Mit Spielbeginn um 20.30 Uhr in der Göttinger Lokhalle stehen sich dann zwei Teamkameraden der vergangenen Basketball-Erstliga-Spielzeit gegenüber.

Göttingens Jesse Sanders hatte in Tübingen Jared Jordan vor die Nase gesetzt bekommen. Nach Krankheit kam Sanders nicht mehr an dem Top-Vorlagen-Geber vorbei.

Vor Spielbeginn hat das Lokhallen-Management noch auf verstärkte Sicherheitskontrollen hingewiesen: „Aufgrund verstärkter Sicherheitskontrollen am Einlass möchten wir Euch freundlich bitten direkt auf Rucksäcke, größere Taschen und Gepäckstücke zu verzichten.“

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