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BG Göttingen Triumph im Stil eines Spitzenteams
Sportbuzzer BG Göttingen Triumph im Stil eines Spitzenteams
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22:37 13.12.2009
Starker Auftritt: Taylor Rochestie (l.) war gegen Frankfurt nicht zu bremsen. Quelle: Pförtner

Auch ohne ihren an Grippe erkrankten Führungsspieler Ben Jacobson erwischten die Göttinger erneut einen Start nach Maß. Nach einer beidseitigen Abtastphase von drei Minuten (5:3) nahm der Veilchen-Express Fahrt auf: Angeführt von einem bärenstarken Chris Oliver (zehn Punkte im ersten Viertel) und einer intensiven, aggressiven Ganzfeld-Verteidigungsleistung zogen die Gastgeber den Frankfurtern schon früh den Zahn und demonstrierten durch ihren bedingungslosen Einsatz eindrucksvoll ihren Siegeswillen. Den erkannte auch Gäste-Coach Murat Didin an: „Ich hatte den Eindruck, dass die Göttinger heute in allen Belangen einfach heißer auf den Ball waren als wir.“
Früh den Grundstein gelegt
Ein 17:4-Lauf der MEG zur 22:7-Führung in der achten Spielminute, zu dem zur Freude der Veilchen-Fans auch Robert Kulawick zwei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe in Serie beisteuerte, legte schon früh den Grundstein für den sechsten Heimerfolg der Saison. Zwar arbeiteten sich die bemühten Frankfurter im weiteren Spielverlauf Stück für Stück dichter an die MEG heran, die ‚Big-Plays‘ machten jedoch die Veilchen.
Beim Spielstand von 75:67 (36.) setzte Aufbauspieler John Little selbstbewusst von jenseits der 6,25-Meter-Linie an und traf. Als der überragend aufspielende Taylor Rochestie eine knappe Minute später mit einem Wahnsinns-Dreier aus gut acht Metern auf 81:69 erhöhte, war der Siegeswillen der Gäste endgültig gebrochen. Neben Chris Oliver und Taylor Rochestie, der neben seinen 22 Punkten sensationelle neun Assists verteilte, punkteten noch John Little und Chris
Aber auch Dwayne Anderson, Chester Frazier und Jason Boone, die insbesondere in der Verteidigung und bei den Rebounds glänzten, hatten einen entscheidenden Anteil an dem Triumph. „Wir haben das Spiel heute unter den Körben und durch unsere Ausgeglichenheit gewonnen. Bei uns ist jeder Spieler auf dem Feld gefährlich und kann für den Unterschied sorgen“, bilanzierte MEG-Headcoach John Patrick stolz nach Spielende.
Ein weiterer Garant für den Sieg war einmal mehr die detaillierte Spielvorbereitung auf den Gegner. Die Veilchen nahmen den Frankfurtern durch eine auf die Spielsysteme der Gäste abgestimmte Verteidigung von Beginn an ihre größten Stärken unter dem Brett und hielten somit Skyliners-Topscorer Derrick Allen auf 13 Punkte. „Wir reden im Vorfeld viel mit den Spielern, zeigen ihnen zusammengeschnittene Videofilme und bereiten sie individuell auf jeden einzelnen Gegenspieler vor“, verriet Kotrainer Stefan Mienack ein kleines Puzzle-Stück des momentanen Erfolges.

Von Daniel Endres

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