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Die BG konzentriert sich auf Duelle mit direkten Konkurrenten

Basketball-Bundesliga Die BG konzentriert sich auf Duelle mit direkten Konkurrenten

Die BG Göttingen lebt im Februar 2018 von der Hoffnung – von der Hoffnung, gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga die nötigen Punkte zu sammeln. Ein neuer Spieler soll her. Eine kurzfristige Einigung sei aber unwahrscheinlich, sagte BG-Geschäftsführer Meinertshagen.

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Frank Meinertshagen (r.) bei einem Spiel in Gießen im Gespräch mit BG-Betreuer Kai Winkler.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Wir spielen jetzt besseren Basketball als im Dezember, die Pause hat uns definitiv gut getan“, urteilte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen vor der letztlich deutlichen 82:95-Niederlage bei s.Oliver Würzburg am Freitag. Bei den Franken sah es zu Beginn des zweiten Viertels fast so aus, als könne der Außenseiter aus Göttingen wie im Heimspiel eine Überraschung schaffen. Doch was folgte, war ein miserables zweites Viertel,

„Es ist für meine Mannschaft natürlich schwer, 40 Minuten dagegen zu halten“, sagte BG-Headcoach Johan Roijakkers. Nach dem Abgang von Evan Smotrycz ist der Niederländer auf der Suche nach Ersatz, er wolle aber „nicht unnötig Geld verbrennen“, wie er im Fernsehinterview vor dem Würzburg-Spiel sagte. Meinertshagen sprach am Freitag von „vielen Gesprächen“, die geführt würden, er hielt aber eine Einigung in den nächsten Tagen für unwahrscheinlich.

Neulich habe er einen Artikel aus der Saison 2010/11 gelesen, damals sei berichtet worden, dass Spitzenteams wie Bamberg und Bayern ihren Etat auf acht Millionen aufgestockt haben. „Heute sprechen wir von 20 Millionen“, unterstreicht Meinertshagen. Mit dem jetzigen BG-Etat von 2,6 bis 2,7 Millionen Euro und einem Umsatz in einer Größenordnung, den es bisher in Göttingen noch nicht gegeben habe, sei es noch vor sieben Jahren möglich gewesen, Zweiter zu werden – Schnee von gestern.

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s.Oliver Würzburg – BG Göttingen

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Meinertshagen sieht die Entwicklung aber keineswegs negativ. „Klar, kann man in gewisser Weise von einer Drei-Klassen-Gesellschaft sprechen. Fakt ist, dass sich die BBL enorm entwickelt hat und bei den Topteams ganz extrem. Aber es ist noch lange nicht so extrem wie im Fußball.“ Denn ganz so weit sei die Schere nicht geöffnet: Bamberg verliere in dieser Saison viele Spiele, Bremerhaven gewinne in Berlin – Überraschungen seien nach wie vor möglich.

Nachdem der Basketball in München eine Zeit lang etwas stiefmütterlich behandelt worden sei, spiele nun wieder der Faktor Hoeneß „eine ganz wichtige Rolle bei den Bayern“. Der FCB verschaffe der BBL eine größere Aufmerksamkeit, unterstreicht Meinertshagen. Der Basketball werde in Deutschland generell populärer, „und deshalb sind auch wir gezwungen, uns weiterzuentwickeln“.

„Ich schaue nicht auf die Tabelle, sondern fokussiere mich auf das, was ich kontrollieren kann“, sagte Headcoach Johan Roijakkers nach dem Würzburg-Spiel. Am Mittwoch geht es zu den Bayern, dann kommt eine Pause, und am 3. März ist das Schlusslicht Tübingen zu Gast – ein direkter Konkurrent. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel“, sagt Meinertshagen.

Von Eduard Warda

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