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Veilchen erwarten 100000. Lokhallen-Besucher

Basketball-Bundesliga Veilchen erwarten 100000. Lokhallen-Besucher

Zum letzten Mal vor dem Start der Bundesliga-Playoffs am 17. Mai haben die Fans der MEG Göttingen am heutigen Freitag die Chance, ihr Team in der Lokhalle anzufeuern. Um 19.30 Uhr steigt gegen Tübingen das letzte Hauptrunden-Heimspiel. Am Sonntag um 16 Uhr beginnt in Nördlingen der Schlauch von fünf Auswärtspartien - vier davon innerhalb von elf Tagen.

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Lokhallen-Atmosphäre schnuppern: Zum letzten Mal in der Hauptrunde möchten die Veilchen um Clif Brown  (am Ball gegen den Ulmer Jeff Gibbs) heute das Göttinger Publikum begeistern.

Quelle: SPF

Wer die Göttinger Erstliga-Basketballer vor der einmonatigen Heimspiel-Pause noch einmal live in der Lokhalle erleben möchte, sollte sich sputen. Laut Starting-Five-Pressesprecher Björn-Lars Blank gab es nach Ostern einen regelrechten Ansturm auf die Karten für das Match gegen die Walter Tigers Tübingen. Er erwartet, dass die 3474 Zuschauer fassende Halle zum siebten Mal in der laufenden Saison ausverkauft sein wird. Der Schnitt liegt bislang bei 3068. Einer der heutigen Zuschauer, so Blank, wird der 100000. Besucher eines Bundesligaspiels in der Lokhalle sein. Der oder die Glückliche dürfe sich auf einen besonderen Gewinn freuen.

"Natürlich wollen wir unseren Fans im letzten Hauptrunden-Heimspiel einen Sieg schenken", versichert MEG-Trainer John Patrick - und damit einen von zwei Erfolgen unter Dach und Fach bringen, die die Veilchen aus den verbleibenden sechs Partien noch brauchen, um sich den vierten Platz zu sichern, der für die Playoffs das erste Heimrecht garantiert. Eine Prognose für das schwere Restprogramm mag der Coach nicht abgeben. "Wir denken von Spiel zu Spiel. Unser erstes Ziel ist, dass alle gesund bleiben, unser zweites, dass wir hoch konzentriert in jede Partie gehen. Das ist gerade gegen Ende einer langen Saison nicht immer einfach", weiß Patrick.

Um die Tigers zu zähmen, die vor zwei Wochen mit 98:95 nach Verlängerung überraschend das Schwaben-Derby bei Ratiopharm Ulm gewonnen haben, "müssen wir eine sehr konzentrierte Leistung insbesondere in der Abwehr zeigen", fordert er. Schließlich haben die Schwaben mit dem 2,08-Meter-Center Rasko Katic, drittbester Werfer (15,1 Punkte im Schnitt) und siebtbester Rebounder der Liga (7,3), mit den Guards Jermaine Anderson (13,9) und Branislav Ratkovica (8,8) sowie mit Power Forward Michael Haynes (13,4; 4,3 Rebounds) hervorragende Athleten und sichere Schützen in ihren Reihen.

Patrick erwartet einen hoch motivierten Gegner, der sich als Elfter mit vier Punkten Rückstand auf Rang acht noch Playoff-Chancen ausrechnet und zudem mit den Göttingern noch eine dicke Rechnung offen hat. Im "völlig verrückten Hinspiel" (Patrick) hatten die Veilchen zur Pause scheinbar aussichtslos schon 28:50 zurückgelegen, dann aber dank einer furiosen Aufholjagd das Match mit 65:64 noch aus dem Feuer gerissen.

In Nördlingen gegen Topscorer

Ebenso gute Erinnerungen wie an die Partie in Tübingen hat das MEG-Team an das Heimspiel gegen die Giants Nördlingen. In der letzten Begegnung 2008 hatten die Veilchen mit dem ungefährdeten 87:80 (51:33)-Erfolg über die Bayern zum ersten Mal die Bundesliga-Tabelle angeführt - wenn auch nur für 24 Stunden. Der Aufsteiger war mit drei Siegen furios in die Saison gestartet, stand für zwei Spieltage sogar an der Spitze, war dann aber recht schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet und ist mit zuletzt sieben Niederlagen in Folge inzwischen auf den 16. Platz (20:40) abgestürzt.

Dennoch, so Patrick, müsse man das Team von Trainer Andreas Wagner sehr ernst nehmen. Schließlich verfügt es mit Omari Westley über den Topscorer der Bundesliga (16,0), mit Osvaldo Jeanty über den effektivsten Dreierschützen mit Monta McGhee über den drittbesten Rebounder und mit Danny Gibson über einen der besten Spielmacher. Über ein Wiedersehen mit Gibson und McGhee freut sich vor allem Rocky Trice. Er spielte in der vorigen Saison zusammen mit den beiden beim Zweitligisten Cuxhaven.

Von Michael Geisendorf

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