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Veilchen wollen den Artland Dragons einheizen

Basketball-Bundesliga Veilchen wollen den Artland Dragons einheizen

Durch den Sensationserfolg der MEG Göttingen bei Meisterschaftsfavorit Alba Berlin ist das Basketball-Fieber in Südniedersachsen offenbar noch um einige Grade gestiegen. Alles spricht dafür, dass beim Auftakt der Bundesliga-Rückrunde am heutigen Sonnabend um 19.30 Uhr gegen die Artland Dragons Quakenbrück die Lokhalle zum ersten Mal in dieser Saison ausverkauft sein wird.

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Drachen fliegen in die Lokhalle ein: Das Maskottchen der Quakenbrücker Artland Dragons demonstriert seine Dunking-Künste.

Quelle: Theodoro da Silva

Gleich dreifach motiviert starten Trainer John Patrick und seine Mannschaft ins erste Match des neuen Jahres. Sie wollen einen Konkurrenten um die acht Playoff-Plätze auf Distanz halten, als einziges Team der Liga zu Hause ungeschlagen bleiben und sich für die unglückliche 73:75-Niederlage beim Saisonstart in Quakenbrück revanchieren.
Keine Bedeutung hat die Partie hingegen für das Erreichen der BBL-Pokal-Qualifikation. Mit dabei sind die sechs Mannschaften, die die Plätze eins bis sechs belegen, nachdem alle Teams einmal gegeneinander gespielt haben. Falls die Skyliners Frankfurt – als Ausrichter des Pokal-Final-Playoffs (10./11. April) gesetzt – darunter sind, rückt der Tabellensiebte nach. Stichtag ist der 22. Januar 2010, wenn die Göttinger ihre drei noch ausstehenden Hinrundenpartien (10.1. in Ludwigsburg, 19.1. in Oldenburg sowie 22.1. gegen Düsseldorf) absolviert haben.

"Wir erstellen dann eine Hinrunden-Tabelle, aus der die bereits ausgetragenen Spiele der Rückserie herausgerechnet werden“, erläutert BBL-Pressesprecher Dirk Kaiser das Prozedere. „Vizemeister Bonn und Pokalverteidiger Berlin haben die Qualifikation bereits geschafft. Ende Januar wird ausgelost, wer gegen wen am 17. Februar um den Einzug ins Final Four spielt“, so Kaiser.

Patrick ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft mit dem Schwung aus dem Sieg bei Alba auch die Artland Dragons schlagen kann, warnt aber eindringlich vor der mit starken Profis bestückten Truppe seines Kollegen Thorsten Leibenath, die von neun Auswärtspartien vier gewonnen hat. Gleich fünf Quakenbrücker punkten im Schnitt zweistellig. Angeführt wird die Liste von Spielmacher Ronald Ross (14,1), gefolgt von Center Darren Fenn (13,7), mit 5,6 bester Rebounder, Power Forward Nathan Peavy (11,5) sowie den Flügelspielern Toby Bailey (10,4) und Folarin Campbell (10,2).
Alexander Seggelke, brandgefährlicher Dreierschütze (64 Prozent), war neben Bailey mit seinen Distanztreffern maßgeblich für den Hinspielerfolg verantwortlich. Dass Ex-Veilchen Charles Lee als Scorer selten in Erscheinung tritt (5,3 im Schnitt), führt Patrick auf dessen Rolle bei den Dragons zurück, wo er mehr als starker Verteidiger und Passgeber als in der Offensive Akzente setzt.

„Unser Manko in Quakenbrück war die Eins-gegen-Eins-Verteidigung. Das müssen wir im Rückspiel besser machen“, fordert Patrick. Sorgen bereitet dem MEG-Coach weiterhin die starke körperliche Belastung seiner Akteure: „In den letzten Tagen waren zum Teil nur sieben Spieler beim Training. Chris McNaughton, Chris Oliver, Chester Frazier und Dwayne Anderson sind aktuell angeschlagen. Unter diesen Umständen vernünftig zu trainieren, ist schwierig.“ Der Headcoach unterstreicht noch einmal seine Forderung nach ein oder besser zwei neuen Spielern: „Wenn wir eines aus der vergangenen Saison gelernt haben, als wir durch die Verletzungen von Bailey und Lee erheblich geschwächt wurden, dann, dass wir uns rechtzeitig verstärken müssen. Wenn wir die nächste Runde im Europapokal erreichen, im BBL-Pokal und in den Playoffs spielen, sind das mehr als 50 Spiele. Eine solche Belastung ist mit unserem kleinen Kader nicht zu stemmen.“

Heute an der Abendkasse gibt es eine der letzten Gelegenheiten, sich Tickets für das Rückspiel gegen Alba (25. April) zu sichern. Wer eine Karte für das Match gegen Düsseldorf (22. Januar) kauft, erhält die Option auf ein Ticket der gleichen Kategorie gegen die Berliner.

Von Michael Geisendorf

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