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05-Trainer Najeh Braham beschwört den Teamgeist seiner Mannschaft

„Ich will eine Siegermentalität sehen“ 05-Trainer Najeh Braham beschwört den Teamgeist seiner Mannschaft

Er ist der Hoffnungsträger des 1. SC Göttingen 05: Najeh Braham, seit einigen Tagen Trainer des Fußball-Oberligisten. Der 36-Jährige will als ehemaliger 05-Stürmer das Team vor dem Abstieg in die Landesliga bewahren. Sein Credo: Wenn die Mannschaft zusammenwächst, kann sie alles schaffen.

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„Ich wollte immer gewinnen, auch im Training“: der neue 05-Trainer Najeh Braham.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Lässt es der Platz im Jahnstadion zu, erlebt Braham am Sonntag (23. Februar) um 14 Uhr im Nachholspiel gegen den VfL Oldenburg seine Feuertaufe.

„Ich will eine Siegermentalität sehen. Das sind wir unseren Fans schuldig“, unterstreicht der neue 05-Trainer. „Die Angst muss weg.“ Beim spät herausgespielten 2:0-Erfolg im Testspiel beim Bezirksligisten MTV Markoldendorf hat er zwischenzeitlich noch Unsicherheit verspürt.

„Wir haben nicht getroffen, und die hatten ein, zwei Chancen. Da ging der Kopf runter. In solchen Situationen muss der Trainer wach sein“, sagt Braham, der berichtet, dass er zunächst noch von Präsident Hans-Jörg Ehrlich unterstützt wird. „Wir fangen bei Null an, und man muss den Jungs Zeit geben. Aber sie müssen lernen, dass man ein Spiel drehen kann. Eine stabile Psyche kann im Abstiegskampf den Unterschied ausmachen.“

„Ich halte es mit Franz Beckenbauer"

Stabilität und Sicherheit sind die Lieblingsvokabeln des neuen 05-Trainers. Dabei sei das Spielsystem zunächst nebensächlich. „Ich habe immer mit zwei Sechsern gespielt, aber ich halte es mit Franz Beckenbauer: Wenn die Mannschaft anfängt zu spielen, weiß ich, ob sie funktioniert oder nicht. Wenn nicht jeder für den anderen einsteht, kassierst du Tore. Erst mal sicher stehen und dann schnell umschalten“, fordert er.

Und: „Wir müssen mutiger sein und den Abschluss noch mehr trainieren.“

Als nicht besonders förderlich sieht er die Trainingssituation mit späten Terminen an. „Sich abends mit den Jungs noch mal hinzusetzen, um als Mannschaft zusammenzurücken, ist da fast nicht möglich“, sagt der Ex-Zweitligaspieler.

Am Herzen liegt ihm ein Trainingslager, drei bis vier Tage in einem Hotel. „Nach den Turbulenzen ist die Mannschaft noch nicht 100-prozentig fit. Bei uns fehlt das Geld, und da wäre es schön, wenn sich ein Sponsor findet, der uns so etwas ermöglicht.“

„Die werden alles dafür tun, nicht abzusteigen“

Mit einigen Akteuren hat er persönliche Gespräche geführt, unter anderem mit den erfahrenen Innenverteidigern Christian Horst und Julian Keseling. „Die werden alles dafür tun, nicht abzusteigen“, glaubt Braham, der das selbst auch tun will – wegen eines Knorpelschadens im Knie allerdings nicht auf dem Platz. „Ich würde sofort spielen, weil der Verein mir am Herzen liegt. Aber ich habe schon beim Gehen Schmerzen.“

Schmerzen hat auch Mazlum Dogan, der wie einige andere Mitspieler auf dem schlechten Platz in Markoldendorf umgeknickt ist. Bei dem Angreifer steht eine MRT-Untersuchung aus. Wichtig sei aber auch jeder andere Spieler.

„Wir benötigen jetzt Teamgeist“, sagt Braham, „aber reden allein reicht nicht. Ich wollte immer gewinnen, auch im Training. Und das will ich auch von der Mannschaft sehen. Was wir brauchen, ist Aggressivität. Und schlicht und einfach ein Lauf.“

Von Eduard Warda

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