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05 lässt erneut Punkte gegen Außenseiter liegen

Fußball-Oberliga 05 lässt erneut Punkte gegen Außenseiter liegen

Fußball-Oberligist RSV 05 hat den ausgegebenen Pflichtsieg im letzten Heimspiel vor der Winterpause verpasst. Gegen den abstiegsgefährdeten TuS Celle, der zuvor nur einen einzigen Auswärtspunkte geholt hatte, reichte es für die Schwarz-Gelb-Grünen lediglich zu einem enttäuschenden 0:0.

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Zu harmlos: Der RSV – hier Dos Santos beim Schuss – hatte gegen Celle kaum Torchancen.

Quelle: Pförtner

Göttingen . In einem schwachen Kick hatte die Elf von Jozo „Jelle“ Brinkwerth vor nur 421 Zuschauern im Göttinger Jahnstadion zwar die etwas größeren Spielanteile, konnte sich jedoch kaum Torchancen erarbeiten. Es hätte nicht viel gefehlt, und der RSV wäre – nicht zum ersten Mal in dieser Saison gegen ein Team aus dem Tabellenkeller – sogar als Verlierer vom Platz gegangen. Drei Minuten vor Schluss fasste sich Sven Pohlmann nämlich ein Herz und zog aus 18 Metern ab. Doch der starke RSV-Keeper Nils Holzgrefe war auf dem Posten und holte den Ball aus dem Eck.

Der 1,98-Meter-Mann war einer der wenigen Lichtblicke. Flanken fing er problemlos ab oder faustete sie weg, und die wenigen Bälle, die auf sein Tor kamen, parierte er sicher, so Zeisings Kopfballbogenlampe in der 11. Minute. Einigermaßen überzeugend präsentierte sich auch die Abwehr, die Celles gefürchtetes Sturmduo Benjamin Zeising/Manuel Brunne recht gut im Griff hatte – letzterer wurde 20 Minuten vor Schluss sogar ausgewechselt.

Nach vorne ging beim RSV jedoch fast nichts. Beyazit konnte sich kaum einmal durchsetzen, bekam allerdings auch nur wenige Bälle. Thorben Rudolph versuchte es ein paar Mal aus der Distanz, ließ dabei aber die notwendige Präzision vermissen. Ganz schwach präsentierte sich Robert Huck, der kaum einmal an einem Gegenspieler vorbeikam. Pech hatte der 25-Jährige allerdings, als er nach sieben Minuten freistehend vor Celles Keeper Eike Mach auftauchte, den Ball auch im Kasten unterbrachte, von Schiri Stefan Haupt (Wennigsen) jedoch im Abseits gesehen wurde. Eine ganz knifflige Situation. 

Überraschung löste Brinkwerth mit seiner Doppelauswechslung in der 37. Minute aus: Mazlum Dogan und Jan-Henrik Matthes kamen für Daniel Dos Santos und Christian Spohr. „Es war nicht so, dass die beiden schlechter gespielt hätten als die anderen“, erklärte der 47-Jährige, „aber in dieser Phase drohte das Spiel zu kippen, ich wollte nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen und musste irgendwas unternehmen.“

Die Pause: „In der haben wir über die erste Halbzeit überhaupt nicht gesprochen, jeder wusste doch, wie schlecht wir gespielt hatten“, so Brinkwerth. „Ich habe die Mannschaft auf die zweite Halbzeit vorbereitet, und da war unsere Leistung dann ja auch um Längen besser.“
Damit hatte der Coach Recht. Aber sie war nicht gut genug für einen Dreier. Nächsten Sonntag geht es für den RSV zum Siebten Egestorf-Langreder – vielleicht eine leichtere Aufgabe als die gegen den Drittletzten Celle.

RSV: Holzgrefe – Zeibig, Keseling, Horst, Förtsch – Huck, Rudolph, Spohr (37. Matthes), Bruns (83. Streater) – Beyazit, Dos Santos (37. Dogan). 

Tore: Fehlanzeige.

hru

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