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1. Kreisklasse B: ESV Rot-Weiß und NK Croatia verstärken sich

Zwei Teams rüsten auf 1. Kreisklasse B: ESV Rot-Weiß und NK Croatia verstärken sich

Mit Heimspielen gegen vor ihnen platzierte Teams wollen in der 1. Kreisklasse B am Sonntag zwei Teams eine Aufholjagd einläuten: Der ESV Rot-Weiß mit dem neuen Spielertrainer Attila Kaplan und der NK Croatia mit dem ehemaligen SCW-Juniorencoach Simo Siric haben sich in der Winterpause namhaft verstärkt.

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ESV: Attila Kaplan, Deniz Güclü, Evan Mohammad, Adnan Sirip, Jacki Weiß, Manager Bruno Kassenbrock (v. l.).

Quelle: Vetter

Göttingen. Der Vorletzte Croatia empfängt um 12 Uhr im Maschpark den Fünften Leineberg, der Zehnte Rot-Weiß um 15 Uhr an der Grätzelstraße den Dritten SV Puma.

„Ich habe keine schlechten Spieler, aber die haben eine komische Einstellung“, sagt Kaplan, der die Rot-Weißen in der Winterpause übernommen hat. „Sie neigen dazu, Straßenfußball zu spielen“, kritisiert der 38-jährige die mangelnde Disziplin seiner Akteure. Wie es geht, weiß er genau. Immerhin gehörte der Stürmer zu Niedersachsenliga-Zeiten von Sparta zusammen mit „Rico“ Weiß und Yusuf Beyazit dem sogenannten magischen Dreieck an, das für Tore am Fließband sorgte.

Zwar haben mit René Bernhard und Jannick Goldmann zwei Leistungsträger den Klub verlassen. Doch in der Rückrunde können Kaplan und Manager Bruno Kassenbrock unter anderem mit Adnan Sirip (früher Holtensen und Bovenden), Jacki „Rido“ Weiß (Elliehausen, Hagenberg) und Evan Mohammad (ehemals A-Junioren des RSV 05) planen.

„Evan ist ein Guter, und Rido richtig schnell“, sagt Kaplan, der das Team zur nächsten Saison verjüngen will. Gegen Puma wird er verletzt fehlen. „Puma ist genauso wie wir eine Wundertüte. Da können wir gewinnen, punkten müssen wir aber in den Spielen danach.“

Der 50-jährige Siric hatte nach Engagements bei den Junioren von Sparta, dem SCW und Bovenden eigentlich mit dem Trainer-Job abgeschlossen. Weil der NK für ihn als Kroaten aber eine „Herzensangelegenheit“ ist, ließ er sich von Arbeitskollegen beim Göttinger Unternehmen Sartorius umstimmen.

Das Transferfenster war schon geschlossen, und so griff Siric unter anderem auf seinen Sohn Marko und Lorenz Brudniok (beide früher RSV 05) zurück. Marko hatte zwischenzeitlich Knieprobleme, Brudniok war studienbedingt kürzer getreten.

Weitere ehemalige Junioren, die er trainiert hat, folgten, so Manuel Braunsberg oder Sirics anderer Sohn Stefan. Mit ihnen will er nun den Klassenverbleib von Croatia in Angriff nehmen. „Am Anfang hat die Mannschaft eine schwache Fitness gehabt. Doch sie hat in der Winterpause richtig gut mitgezogen“, sagt Siric, der optimistisch in die erste Partie gegen Leineberg geht.

Von Eduard Warda

NK: Stefan Siric, Lorenz Brudniok, Franjo Idzotic, Marko Siric, Jörg Kunze, Mario Volpini, Trainer Simo Siric (v. l.).

NK: Stefan Siric, Lorenz Brudniok, Franjo Idzotic, Marko Siric, Jörg Kunze, Mario Volpini, Trainer Simo Siric (v. l.).

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