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1. SC 05 Göttingen schlägt Tabellendritten Hildesheim mit 2:1

„Positiver Ruck durch die Mannschaft“ 1. SC 05 Göttingen schlägt Tabellendritten Hildesheim mit 2:1

Ausgerechnet gegen die auswärtsstarken Hildesheimer hat der abstiegsbedrohte Fußball-Oberligist 1. SC 05 seinen verdienten dritten Heimsieg gefeiert und schöpft nach einem 2:1 (1:0) weiter Hoffnung im Abstiegskampf. „Göttingen war läuferisch und kämpferisch besser. Hut ab vor den Jungs von 05“, so Gästetrainer Jürgen Stoffregen.

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Freuen sich über das 1:0: Thorben Rudolph, Torschütze Christian Horst, Julian Keseling (verdeckt), Patric Förtsch und Nigel Bier (v. l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der bis dato letzte Sieg gelang der Heimelf im Jahnstadion am 24. August vergangenen Jahres beim 2:0 gegen den TuS Celle FC.

Unter seinem neuen Trainer Najeh Braham baute das Team die  Erfolgsserie auf sieben Punkte aus drei Partien – davon zwei Auswärtsspiele – aus und begeisterte am Sonnabendnachmittag 305 Zuschauer. „Es gibt nicht nur einen positiven Ruck durch die Mannschaft, sondern auch durch die Anhänger“, sagte Jens Handkammer, 05-Vizepräsident.

Auf dem sehr gut präparierten Spielfeld versuchte der Gast aus der Domstadt, mit einem schnellen Anspiel in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Doch die taktisch gut eingestellten Schwarz-Gelben sorgten mit ihrem schnellen Umschaltspiel immer wieder für große Verwirrung in der Gästeabwehr.

Treffer nach Standard

Nach Freistoßflanken von Rudolph, der sämtliche Freistöße und Ecken ausführte, traf Grzegorz Podolczak, neben Crespo zweite Sturmspitze, mit einem Kopfball nur die Latte (6.), und Horst (8.) köpfte knapp vorbei. Ein direkter Freistoß von Rudolph verfehlte nur knapp das Tor (15.).

Zwei Minuten später hätte der Hildesheimer Torjäger Tcha-Gnaou (acht Tore) die Führung erzielen können: Er hob freistehend den Ball über das Tor. Die Göttinger setzten ein ums andere Mal über die linke Angriffsseite mit dem schnellen Bier Akzente. Nachdem sich Bier wiederholt gegen Abwehrspieler Luma durchgesetzt hatte, konnte dieser den Göttinger Angreifer nur mit einem Foul im Strafraum stoppen.

Den fälligen Strafstoß verwandelte Horst souverän zur verdienten 1:0-Führung (22.). Nach einem Freistoß verpasste der Hildesheimer Hinüber mit einem Kopfball das Tor (42.).

Wechsel in der Pause

Zur zweiten Halbzeit musste Stürmer Crespo mit Adduktoren-Problemen in der Kabine bleiben. Nach Wiederbeginn vergaben Rudolph (50. und 73.) und Horst (68.) den zweiten Treffer. Das erlösende 2:0 erzielte Grzegorz Podolczak nach einem Steilpass von Rudolph. Von der Mittellinie setzte sich der Stürmer gegen zwei Gegenspieler energisch durch und traf mit einem platzierten Flachschuss.

Völlig losgelöst rannte Trainer Braham mit ausgebreiteten Armen daraufhin um die Auswechselbank, und der Torschütze fiel auf der Stehtribüne seinem Vater um den Hals. Tcha-Gnaou gelang zwei Minuten vor Spielende nur noch der Anschlusstreffer.

„Der Wille war da. Die Jungs haben richtig Gas gegeben. Respekt“, sagte Braham. „Wir sind ein Team, einer kämpft für den anderen“, unterstrich Abwehrrecke Keseling. Nach Spielende kam es an der Hildesheimer Auswechselbank kurzfristig zu einer Rudelbildung von Spielern und Verantwortlichen beider Mannschaften.

05 : Wolany – Ludwig (69. Hesse), Keseling, Horst, Moreno-Morales – Bruns, Rudolph, Förtsch, Bier –  G. Podolczak (85. Winnersbach), Crespo (46. Weide). – Tore: 1:0 Horst (22.), 2:0 G. Podolczak (83.), 2:1 Tcha-Gnaou (88.).

Von Helmut Latermann

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Braham sorgt für Wir-Gefühl
Erzielt das vorentscheidende 2:0: Grzegorz Podolczak (l.).

Als das 2:0 fiel, breitete Najeh Braham seine Arme aus und flog im Laufschritt einmal um die Trainerbank. Der neue 05-Trainer, so viel war zu diesem Zeitpunkt klar, hat seinem Team neues Selbstvertrauen eingeflößt, Willen, Kampfgeist und Mut. Und das lebte er an der Seitenauslinie mit, unermüdlich reklamierend, gestikulierend, antreibend und auch schimpfend.

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