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Fußball vor Ort A-Junioren des JFV Eichsfeld scheiden im Halbfinale aus
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort A-Junioren des JFV Eichsfeld scheiden im Halbfinale aus
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16:31 22.05.2018
Die A-Junioren des JFV Eichsfeld sind unglücklich im Halbfinale des Bezirkspokals ausgeschieden. Quelle: r
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Eichsfeld

Der JFV nahm danach sofort das Heft in die Hand und berannte das Lengeder Tor. „Wir hätten eigentlich mit einer 4:1-Führung in die Halbzeit gehen müssen“, sagte Trainer Volker Kleinert. So lief Jan Kanngießer nach einem schönen Pass in die Schnittstelle allein auf das Lengeder Tor zu, doch der Torwart parierte den Schuss. Auch der Nachschuss von Nick Dornieden wurde noch von der Linie gekratzt.

„Danach laufen wir zweimal in Überzahl auf deren Tor zu und bekommen den Ball einfach nicht rein“, sagte Kleinert. Lengede wackelte nun bedenklich und bekam nach Angaben von Kleinert unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff „vom schwachen Schiedsrichtergespann einen Elfmeter geschenkt“. Jeder habe gesehen, dass JFV-Mannschaftskapitän Joshua Kunze bei seiner Grätsche den Ball getroffen habe. Selbst der Schiri habe erst auf Eckball entschieden, sei dann aber vom Linienrichter umstimmen. „Das Geschenk nahm Lengede natürlich gerne an und erhöhte auf 2:0“, berichtete Kleinert.

Das war der Knackpunkt des Spiels. Der JFV ging mit hängenden Köpfen in die Kabine, kam in der zweiten Halbzeit auch nicht mehr in die Spur. Lengede verwaltete seinen 2:0-Vorsprung clever – und beklagte später eine weitere Fehlentscheidung des anderen Linienrichters. Dieser habe nach einem Lattentreffer übersehen, dass der Stürmer den Abpraller aus deutlicher Abseitsposition ins Tor geschossen habe, ärgerte sich Kleinert.

Danach gab es nur noch einen Aufreger im Spiel. Nach einem Diagonalpass köpfte Noah Brämer den Ball an der Strafraumgrenze über den Torwart hinweg und hätte das Leder danach ins leere Tor schießen können. Allerdings sei Brämer dann vom Lengeder Torwart umgelaufen worden, berichtete Kleinert. „Statt Freistoß für den JFV und einer Karte für den Torwart ließ der Schiri aber einfach weiterspielen.“

Daher fiel das Fazit auch durchwachsen aus: „Lengede war schon der erwartet starke Gegner, aber unser Team war in der ersten Halbzeit absolut auf Augenhöhe“, sagte Kleinert. „Ohne das Elfmetergeschenk zum 2:0 wäre es deutlich enger geworden. Am Ende fehlte uns die Kraft für eine Aufholjagd. Das Team hat trotz der Niederlage eine starke Saison gespielt. In den letzten Punktspielen werden wir noch mal alles rein werfen.“

Von Andreas Fuhrmann

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