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Fußball vor Ort Andjelkovic hofft auf die Rückkehr des Egos
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Andjelkovic hofft auf die Rückkehr des Egos
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06:17 21.10.2012
Skeptischer Blick: FC-Trainer Goran Andjelkovic (3. v. r. auf der Bank) hat bei Grone noch viel zu tun. Quelle: PH
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Göttingen

Der Dritte SVG tritt zum Südniedersachsen-Derby beim Fünften Eintracht Northeim an. Beide Partien werden am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen.

FC Grone – BSV Ölper. „Wir müssen anders zu Werke gehen, sind zu brav und zu lieb“, stellt FC-Trainer Goran Andjelkovic klar. Im Training sei bereits ein anderer Zug drin, aber „im Spiel verpissen wir uns bis jetzt noch“. Wichtig sei zum einen, dass sein Team in dieser Situation nicht den Kopf in den Sand steckt und an sich glaubt. „Zum anderen müssen wir jetzt endlich mal nachlegen, ohne wenn und aber.“

Trainer hält an System fest

An seinem System will Andjelkovic festhalten, und so lässt er im Training fast ausschließlich spielen, damit das Selbstbewusstsein größer wird. „Das Ego der Spieler muss wieder zurückkommen“, sagt der Coach.

Eintracht Northeim – SVG. Die Schwarz-Weißen müssen sich im Gustav-Wegner-Stadion nicht verstecken. Zwar hat die Eintracht im vergangenen Heimspiel den Tabellenletzten Eintracht Wolfsburg Nord mit 9:1 abgeschossen, es handelte sich allerdings auch um den ersten Heimsieg der Saison. „Ich hoffe nicht, dass bei denen jetzt der Knoten geplatzt ist“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte. „Northeim scheint zu Hause Probleme zu haben.“

Plötzlich defensiv agieren soll seine Mannschaft aber nicht, um in Northeim zu bestehen. „Wir werden wie immer unser Spiel aufziehen“, sagt Nolte, der sich noch offen hält, im bewährten 4-4-2-System oder im zuletzt lieb gewonnenen 4-2-3-1-System zu spielen. „Evers ist im 4-2-3-1 richtig aufgeblüht“, unterstreicht Nolte, der sich über die Fülle an personellen Alternativen freut: Muwanga ist wieder fit, Hafner im Training und die letztmaligen Bankdrücker Krzysztof Podolczak, Zekas, Benseler und Psotta sind Optionen für die Startelf.

Von Eduard Warda

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