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Bergdörfer: Harmonie nicht mehr vorhanden

Fußball-Kreisliga Bergdörfer: Harmonie nicht mehr vorhanden

Am 4. November 2012 hatte Marko Weiss seinen letzten Arbeitstag bei Fußball-Kreisligist SG Bergdörfer. Damals unterlag er mit dem Team 1:5 bei Titelanwärter SV Groß Ellershausen. Zwei Tage später teilte ihm der 1. Vorsitzende der SG, Andreas Diedrich, seine sofortige Freistellung persönlich mit, einen Tag später erfuhr die Mannschaft von der Ablösung.

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Wollen jetzt unter einem neuen Trainergespann jubeln: Die Spieler der SG Bergdörfer.

Quelle: Blank

Eichsfeld. „Die ganzen Umstände vor, während und nach dem Spiel in Groß Ellershausen haben dazu geführt, dass wir Marko mit sofortiger Wirkung von seinem Amt entbunden haben“, berichtete Diedrich, dem dieser Schritt keineswegs leicht gefallen ist, da er die Arbeit von Weiss sehr schätzte. „Man hat einfach in diesem Spiel gemerkt, dass keine Harmonie mehr zwischen Mannschaft und Trainer herrschte und man reagieren musste“, so der Verantwortliche.

Ausschlaggebend für die Unstimmigkeiten, so war immer wieder aus dem Umfeld zu hören, waren sportliche Entscheidungen des Trainers, die auf Unverständnis stießen. Das Spielsystem sei verloren gegangen, beziehungsweise gar keins mehr erkennbar, so hieß es. Dazu kam, dass Weiss einige Positionen anders besetzte als sein Vorgänger in der Aufstiegssaison.

„Es war einfach so, dass wir gewisse Entscheidungen treffen mussten, denn wir spielen nicht mehr Kreisklasse und wollten unser Ziel, langfristig einmal auf Bezirksebene aktiv zu sein, nicht aus den Augen verlieren“, erläuterte Diedrich.

Was im Klartext bedeutet: Die Eichsfelder hätten, wenn sie nicht auf die Unzufriedenheit innerhalb des Teams eingegangen wären, riskiert, dass die Spieler zu anderen Vereinen abgewandert wären. „Das Umfeld hätte es absolut nicht verstanden, wenn wir an dem Trainer festgehalten hätten. Der Kern der Mannschaft kommt aus der A-Jugend, spielt schon sehr lange zusammen.

Wenn hier einzelne Spieler zu anderen Vereinen abgewandert wären, hätten wir womöglich ein Auseinanderbrechen der ganzen Mannschaft riskiert“, weiß Diedrich, der die Entscheidung vom Grundsatz her allerdings keineswegs nur begrüßt, aber im Hinblick auf das große Ganze mitgetragen hat.

Eine deutliche Ansprache erhielt die erste Mannschaft der SG Bergdörfer nach der Trainerentlassung von Diedrich. „Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir vom Vorstand erwarten, dass alle Spieler in der Rückrunde alles für den Verein geben, und mit Herzblut bei der Sache sind“, beschrieb er die Situation.

Einen neuen Trainer, beziehungsweise ein neues Trainergespann gibt es inzwischen auch bei der SG Bergdörfer, die aus den Vereinen VfR Langenhagen, FC Brochthausen und dem SV Arminia Fuhrbach besteht. Wie bereits berichtet liegt der weitere sportliche Werdegang jetzt in den Händen von Markus Ernst und Andreas Eckermann. Das Tandem ist dem Großteil der Mannschaft bestens bekannt betreute es doch damals die erfolgreichen A-Junioren der JSG Bergdörfer/Rhume.

Die beiden haben das Training bereits aufgenommen, um sich einen Überblick über den Zustand des Teams zu verschaffen. Dabei haben Ernst/Eckermann jede Menge Zeit, denn erst am 24. März 2013 geht es wieder los. Dabei erfolgt der Start gleich mit einem interessanten Spiel, denn die SG Bergdörfer genießt Heimrecht gegen den Lokalrivalen vom FC Mingerode.

Die Mingeröder machen der SG momentan noch den Rang als bestplatziertes Eichsfeld-Team streitig, liegen auf Platz fünf, zwei Plätze vor dem Aufsteiger, der allerdings sportlich mit seinem Erfolg durchaus zufrieden sein darf.

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