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Fußball vor Ort Bezirksliga: Bremke siegt 3:1 in Breitenberg
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20:24 26.05.2013
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

SV Germania Breitenberg – TSV Bremke/Ischenrode 1:3 (1:0). Die Breitenberger mussten gegen die Elf von Ralf Stieg ohne gelernten Torwart auskommen, da beide Keeper nicht zur Verfügung standen: Philipp Habeck musste krankheitsbedingt passen, René Wippermann fehlte aus privaten Gründen.

So hütete Mittelfeldspieler Benjamin Rybicki das Germania-Gehäuse und blieb in den ersten 45 Minuten sogar ohne Gegentor. Simon Schneegans brachte die Breitenberger nach einer knappen halben Stunde in Front: Nach einer Ecke kam der Mittelfeldspieler am Fünfmeterraum zum Abschluss, sein abgefälschter Schuss landete unhaltbar für Bremkes Torwart Dennis Kobold im langen Eck.

„Im ersten Durchgang war unsere Leistung noch gut. Wir haben ordentlich gespielt und wenig zugelassen“, so Germania-Trainer Tobias Dietrich.

Das änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel: Nach einem Konter erzielten die Gäste durch Fabian Kobold in der 57. Minute das 1:1 (Dietrich: „Das darf nie passieren“) und sechzehn Minuten vor dem Ende auch noch das 1:2. Aushilfstorwart Rybicki sah dabei nicht glücklich aus, ließ den Ball durch die Beine rutschen.

Sein Trainer wollte ihm deshalb keinen Vorwurf machen, ging aber mit der Mannschaft an sich hart ins Gericht: „Danach war bei uns kein Aufbäumen zu sehen. Wir hatten keinen Mumm, haben uns einfach unserem Schicksal ergeben. Ich habe vorher noch darauf hingewiesen, wie wichtig das Spiel ist – anscheinend hat die Mannschaft nicht zugehört.“

TSV: D. Kobold – Büermann, Beushausen, Kommissin, Melzer – Voll (27. Linne), Dierks, Wittkowski (45. Wille), Jende (72. Fischer) – F. Kobold, Denecke.

Tore: 1:0 Schneegans (28.), 1:1, 1:2 F. Kobold (57., 72.), 1:3 Denecke (82.).

Dostluk Spor Osterode – SC Hainberg 4:3 (2:2). Trotz der knappen Niederlage beim Tabellenzweiten war Hainbergs Trainer Oliver Gräbel stolz auf seine Mannschaft. „Im Vergleich zur 1:5-Niederlage in Bilshausen am vergangenen Mittwoch war das deutlich besser“, sagte Gräbel.

Phasenweise habe sein Team sogar die Partie bestimmt. „Es ist zwar ein Klischee, aber wenn man da unten steht, dann gewinnt man solche Spiele einfach nicht.“ Der dreifache Torschütze Jan Schunke in Reihen der Platzherren war nie zu kontrollieren.

Zwar sorgte Bahne Kapelle mit einem Doppelpack vor der Halbzeit für den 2:2-Ausgleich, doch den stark ersatzgeschwächten Hainbergern fehlten am Ende die Kräfte. Dennoch gehen die Gäste gestärkt aus der Partie hervor. Drei Punkte fehlen dem SCH noch, um die magische Marke von 40 Zähler zu erreichen, die den Ligaverbleib bedeutet. „Die werden wir holen“, ist sich Gräbel sicher.

SCH: Schnitzker – Dannenberg, Kapelle, Kahl, Schulte – Walter, Esseling, Lüdecke, Maas – Schiller, Parusel. – Tore: 1:0, 2:0 Schunke (17., 32.), 2:1, 2:2 Kapelle (36., 44.), 3:2 Misch (55.), 4:2 Schunke (64.), 4:3 Lüdecke (74.).

cro/fab

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