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Bezirksliga: Derby zwischen Seeburg und Bilshausen

Abstiegskampf Bezirksliga: Derby zwischen Seeburg und Bilshausen

Nach dem Wochenend-Dauerregen schien zumindest am Dienstag wieder die Sonne. Die Voraussetzungen, dass das Fußball-Bezirksliga-Derby zwischen dem SV Seeburg und dem SV Blau-Weiß Bilshausen am Mittwoch ab 19 Uhr auch stattfinden kann, waren also – Stand Dienstag Nachmittag – gegeben.

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Duell aus dem Hinspiel: Seeburgs Nico Gleitze (links) will sich von Bilshausens Abwehrspieler Stefan Meyer nicht stoppen lassen.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. „Ich gehe davon aus, dass der Platz schnell genug trocknet und gespielt werden kann“, bestätigte Seeburgs Trainer Daniel Otto. Für beide Teams birgt das Duell doppelte Brisanz: Zum einen wegen des lokalen Charakters, zum anderen aber auch aufgrund der Tabellenkonstellation.

Ein Sieg der Bilshäuser würde den Abstieg des Aufsteigers rein rechnerisch besiegeln. Auch die Breitenberger sind alles andere als gerettet. Für den SV Germania steht das schwere Heimspiel gegen den Zweiten Dostluk Spor Osterode, das ebenfalls um 19 Uhr angepfiffen wird, an.

SV Seeburg – SV BW Bilshausen (Mittwoch, 19 Uhr). Für die Gastgeber setzte es zuletzt drei Niederlagen in Folge. Die Trendwende gegen Bilshausen einzuleiten, ist für die Mannschaft von Trainer Daniel Otto ein Muss. Bei einer Niederlage läge man drei Spieltage vor Schluss zehn Zähler hinter dem 15. und damit rettenden Platz.

„Wir haben nur noch eine Minimalchance, aber die wollen wir nutzen. Vielleicht ziehen ja noch Mannschaften zurück, so dass weniger Mannschaften absteigen. Deshalb wollen wir noch so viele Punkte wie möglich sammeln“, betont Otto, der im vergangenen Jahr noch die Bilshäuser B-Jugend betreute.

Dass ausgerechnet sein Ex-Verein den Seeburgern den Todesstoß in Sachen Abstiegskampf versetzen könnte, fürchtet Otto nicht: „Bilshausen wird heiß sein und hat zuletzt gute Ergebnisse erzielt, aber wenn wir unsere Leistung abrufen, ist viel möglich.“ Da Kai Grobecker und Dennis Schwarze erneut ausfallen, wird der Ex-Bilshäuser Alexander Streicher im Seeburger Tor stehen.

Bilshausens neuer Trainer Peter Heise ist nach dem 5:1 seines Teams gegen Hainberg optimistisch, auch in Seeburg siegen zu können. Den Gegner beobachtete er am Sonnabend gegen Bad Gandersheim vor Ort. „Vorsichtig zu spielen, wird uns nicht helfen. Gegen Hainberg haben wir speziell in der zweiten Halbzeit ein starkes Pressing gespielt.

Wir wollen genauso agieren wie zu Hause“, kündigt Heise an. Mit dem vierten Saison-Auswärtssieg wären die Blau-Weißen so gut wie gerettet: Bei dann noch drei ausstehenden Partien würde ihr Vorsprung auf die SG Denkershausen/Lagershausen, die den ersten Abstiegsplatz innehat, neun Punkte betragen.

SV Germania Breitenberg – FC Dostluk Spor Osterode (Mittwoch, 19 Uhr). Ein Mittelfeldplatz war das ursprüngliche Ziel der Germania, doch kurz vor Rundenschluss findet sich die Mannschaft von Trainer Tobias Dietrich im Abstiegskampf wieder. Nur noch zwei Punkte beträgt der Abstand zur ungeliebten Region.

„Wenn wir gegen Osterode nicht gewinnen, dann läuten die Alarmglocken noch mehr“, weiß Dietrich, der „eine schwere Aufgabe gegen eine technisch starke Mannschaft“ erwartet.

Die statistischen Vorzeichen sprechen nicht für die Breitenberger: Sie sind das drittschlechteste Heimteam, die Gäste die drittbeste Auswärtsmannschaft.  „Wir sind einfach nicht effizient.

Wir spielen schön um den Sechzehnmeterraum herum, zwingen den Gegner aber nicht zu Fehlern“, moniert Breitenbergs Coach, der zudem Selbstkritik vermisst: „Das ist auch eine Charaktersache. Wenn das Spiel auf der Kippe steht, dann kommt von uns einfach nichts.“ Kleiner Lichtblick für Dietrich: Personell gibt es keine Sorgen.

Von Christian Roeben

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Acht Tore trotz langer Verletzungspause: Bilshausens Stürmer Dennis Ellrott (rechts).

Voller Zuversicht startete der SV Blau-Weiß Bilshausen in die vergangene Fußball-Bezirksliga-Saison. Die Rückkehr von Abwehrspieler Stefan Meyer, den es nach einem Jahr beim Landesligisten SVG Göttingen wieder an den Sandweg zog, sowie das Aufrücken von sechs talentierten A-Jugendlichen sorgte bei den Blau-Weißen für einigen Optimismus.

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