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Bezirksliga: Spartas Spielertrainer schießt gegen Seeburg beide Tore

Weiß tragischer Held Bezirksliga: Spartas Spielertrainer schießt gegen Seeburg beide Tore

Enrico Weiß hieß der tragische Held der Mittwochabendspiele in der Fußball-Bezirksliga: Beim 2:1 (2:0) seiner Spartaner gegen den SV Seeburg erzielte der Spielertrainer beide Tore und musste kurz vor Schluss mit Gelb-Rot wegen einer Schwalbe vom Platz.

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Verbissen geführte Begegnung: Spartas Sechser Mirko Karanovic (links) im Kopfball-Duell mit Seeburgs Co-Trainer Pascal Witzke.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Außerdem kündigte Schiedsrichter Robert Lorenz an, Weiß werde wegen eines verbalen Ausrutschers für längere Zeit fehlen.

Sparta – SV Seeburg 2:1 (2:0). Co-Trainer Arno Plumbohm hatte zu Beginn auf die Uhr geschaut und für den schnellsten Treffer in der Karriere des 37-jährigen Weiß 26 Sekunden gezählt: Auf Zuspiel von Matezki blieb der Spielertrainer eiskalt.

Doch die Führung sorgte noch längst nicht für klare Verhältnisse. Zuerst bugsierte der überragende Sparta-Keeper Zöllner einen Klinge-Schuss mit den Fingerspitzen um das Tor (13.), dann lenkte er einen Alayan-Versuch an den Pfosten, der Nachschuss prallte in Wembley-Tor-Manier von der Unterkante der Latte auf die Linie und wurde geklärt (14.).

„Das war vielleicht so ein kleiner Moralbrecher“, sagte später der spielende Seeburger Co-Trainer Witzke.

Der nächste Tiefschlag für den SV kam mit dem 2:0 für Sparta, als Seeburg ausgekontert wurde und ein Flachschuss von Weiß einschlug (38.). Kurz vor der Pause setzte SV-Stürmer Gleitze noch einen Kopfball aus drei Metern drüber (43.) – für Seeburg war die erste Hälfte eine der verpassten Chancen.

Nach der Pause gab die nicht immer sattelfeste Sparta-Defensive Witzke Geleitschutz, und Klinge sorgte für den Anschluss (56.). Mitte der zweiten Hälfte hätte Sparta alles klar machen müssen, die beste Chance vergab Stehl freistehend aus drei Metern auf Zuspiel des schnellen Jamal (60.).

Als die spielerische Linie endgültig verloren ging, gab es Gelb-Rot gegen Weiß (88.) – mit der Folge einer vermutlich längeren Sperre. Weiß hat die Schiedsrichter-Assistentin beleidigt, habe der Unparteiische ihm vorgeworfen.

„Wir haben bei der großen Seeburger Chance etwas Glück gehabt“, resümierte Weiß und fügte in Anspielung auf die ominöse Spielabsage im März und das gestrige Wiederholungsspiel hinzu: „Wenn sie wollen, können sie ruhig Protest einlegen, dann schenken wir ihnen die Punkte.“

Witzke fand, alles in allem habe Seeburg die Aufgabe „ganz gut gelöst“.

Tore: 1:0, 2:0 Weiß (1., 38.), 2:1 Klinge (56.). – Bes. Vorkommn.: Gelb-Rot für Weiß (88.).

TSV Wulften – TSV Landolfshausen 0:4 (0:2). Der TSV hätte noch höher gewinnen können. „Wir waren klar dominierend“, sagte Trainer Ingo Müller. Held des Abends war Haas, der aus 45 Metern zum 4:0 traf. – Tore: 0:1 Weidenbach (15.), 0:2, 0:3 Zöpfgen (25., 60.), 0:4 Haas (75.).

GW Bad Gandersheim – SC Hainberg 2:0 (0:0). „Es war das alte Leiden. Wir waren die bessere Mannschaft, haben viele Chancen nicht genutzt und kassieren zwei Tore durch Unachtsamkeiten“, sagte SC-Trainer Oliver Gräbel. Außerdem seien zwei klare Elfmeter für Hainberg nicht gegeben worden.

TSV Bremke/I. – SCW 1:0 (0:0). Das Spiel hätte laut Abteilungsleiter Dieter Königsmann zur Pause 3:1 stehen können. Für den TSV verpassten unter anderem Wille und Denecke, für den SCW Blum. „Weende hatte technische Vorteile, die wir durch Kampf wett gemacht haben“, so Königsmann. Die Bestnote verdiente sich TSV-Abwehrchef Kommisin. – Tor: 1:0 Wille (46.).

VfR Osterode – SSV Nörten-H 0:4 (0:2). Nörten war laut Abteilungsleiter Detlef Ott klar feldüberlegen und siegte leistungsgerecht. Ein Treffer zum Comeback gelang Simon Thiele. – Tore: 0:1 Thiele (20.), 0:2 Ippensen (30.), 0:3 Pfeufer (70.), 0:4 Hillemann (81.).

Von Eduard Warda

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