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Bezirkspokal: Sparta Göttingen mit Überraschungserfolg

Effektiv Bezirkspokal: Sparta Göttingen mit Überraschungserfolg

Nur zwei Pflichtspiele hat es gedauert, ehe Enrico Weiß seinen ersten größeren Coup als Spielertrainer gelandet hat. Im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals kegelte der 38-jährige Trainer-Novize mit Sparta überraschend den klassenhöheren Landesliga-Vierten Tuspo Petershütte mit 2:1 (1:1) aus dem Wettbewerb.

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Angst unbegründet: Spartas Kevin Müller (l.) – hier gegen Chris-Tobias Lewald – erzielt das 2:1-Siegtor.

Quelle: Vetter

Göttingen. Wer im Halbfinale auf die Göttinger trifft, wird bei der anstehenden Auslosung ermittelt. „Die Mannschaft macht es mir momentan einfach. Die personellen Optionen sind fast unbegrenzt“, sagte der Torjäger nach der Partie hocherfreut. Für die verhinderten Christopher Schwarze und Lars Witschewatsch rückte Alexander Reinhardt in die Innenverteidigung und avancierte umgehend zum stärksten Akteur der Gastgeber.

„Er hat ein Riesen-Spiel hingelegt“, lobte Weiß. Im rechten Mittelfeld probierte es der Neu-Coach mit Kevin Müller und traf auch damit voll ins Schwarze: Müller erzielte in der 57. Minute den Siegtreffer für die Rot-Weißen.

Bis es so weit war, mussten die Hausherren aber gewaltig zittern. Besonders in der Anfangsviertelstunde schien es, als würde der Landesligist die Göttinger überrollen. Petershütte setzte Sparta früh unter Druck. Die Weiß-Elf hatte dagegen lediglich lange Bälle parat, die Ballannahme war aber oftmals schlecht. Zweimal rettete Aluminium für den Bezirksligisten, dreimal Keeper Clemens Zöllner.

Doch dann begingen die Gäste den entscheidenden Fehler und schalteten angesichts der vermeintlichen Ungefährlichkeit Spartas viel zu früh einen Gang zurück, um sich aufs Verwalten des Resultats zu beschränken. Und kaum hatte Mirko Karanovic  (44.) nach einem Freistoß zum Ausgleich eingeköpft, kippte das Spiel.

Sparta kontrollierte fast den kompletten zweiten Durchgang, und wusste nun auch mit Passkombinationen in der Spieleröffnung zu gefallen. Von einem Klassenunterschied war nichts mehr zu sehen. Chancen blieben dennoch Mangelware, bis auf die 57. Minute: Karanovic, der im Zentrum mit Rosch Manssoor eine solide Partie ablieferte, legte mit Auge für Müller auf, und plötzlich lag der Außenseiter in Front.

Tuspo begann seine Schlussoffensive erst spät und ohne die Energie und den Spielwitz des Beginns. Zweimal musste Zöllner noch entschärfen, den Rest erledigte der überragende Reinhardt nahezu im Alleingang.

Sparta: Zöllner – Huck, Undav, Reinhardt, Dettmers (73. Markov) – Müller (64. Jamal), Manssoor, Karanovic, Matezki – Weiß, Stehl (83. Geisler). – Tore: 0:1 Reinhold (12.), 1:1 Karanovic (44.), 2:1 Müller (57.).

Von Rupert Fabig

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