Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Breitenberg unterliegt Northeim trotz 2:0-Führung

Bittere Niederlage Breitenberg unterliegt Northeim trotz 2:0-Führung

Der SV Germania Breitenberg muss in der Frauenfußball-Landesliga mehr denn je um den Klassenerhalt zittern. Im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten FC Eintracht Northeim unterlag die Mannschaft von Trainer Frank Grube trotz 2:0-Führung noch mit 2:3.

Voriger Artikel
Rotenberg und Radolfshausen bestreiten heute A-Jugend-Derby
Nächster Artikel
Nachholspiele: Breitenberg nach Bad Gandersheim

Akrobatische Aktion: Breitenbergs Stürmerin Stefanie Bloch (Mitte) fliegt zum Ball, Northeims Kathrin Ring (rechts) kann nur staunen.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. Dick im Meisterschaftskampf ist dagegen nach wie vor Tabellenführer FFC Renshausen, der in Holzland problemlos mit 7:0 gewann.

SV Germania Breitenberg – FC Eintracht Northeim 2:3 (2:0). Mit einer unglücklichen Niederlage rutschen die Damen um Trainer Frank Grube immer weiter in den Abstiegssumpf. Dabei begann die Partie gut für die Hausherrinnen: Stefanie Bloch eröffnete den Offensivreigen mit einem Distanzschuss (5.).

Immer wieder tauchte SV-Stürmerin Bloch gefährlich vor dem Eintracht-Tor auf, da die Außenspielerinnen der Germania viel Platz bekamen: So setzte sich Annika Nickel auf der rechten Seite durch und fand mit ihrer Flanke Katharina Nolte. Deren Schuss wurde zwar abgeblockt, allerdings setzte Stefanie Bloch nach und drosch das Leder zum 1:0 in die Maschen (39.).

Nach dem Seitenwechsel verschliefen die Breitenbergerinnen die Frühphase, sodass Trainer Frank Grube handeln musste und Tessa Füllgraf brachte (54.). Diese wurde promt nach ihrer Einwechselung von Jenny Hage in Szene gesetzt: Ihr Steilpass erreichte Füllgraf, die frei zum Abschluss kam und nur drei Minuten nach ihrer Einwechslung zum 2:0 einnetzte (57.).

Eigentlich hätte diese Führung als Ruhepolster dienen können, aber die Gäste aus Northeim kämpften sich zurück in die Partie und störten früh: Jennifer Uhde bekam in der Defensive den Ball und wurde gleich von zwei Northeimerinnen bedrängt, sodass Johanna Hesse zum 2:1-Anschlusstreffer verwandeln konnte (64.).

Daraufhin geriet die Verteidigung des SV ins Wanken: Immer wieder marschierten die Northeimerinnen auf das Tor von Sandra Wepel zu, die aber mit Paraden gegen FC-Angreiferin Lea Piepenbrink und Sabrina Dunkel ihre Klasse zeigte. In der 82. Minute war aber auch Breitenbergs tapfere Torfrau chancenlos: Erneut tauchte Dunkel frei vor ihr auf, behielt die Nerven und erzielte den 2:2-Ausgleich (82.)

Nun drängten beide auf die Führung, jedoch war die Crew von Frank Grube im Pech, denn Bloch traf nur die Latte. Dunkel machte auf der anderen Seite den Sack zu und traf drei Minuten vor dem Schlusspfiff zum 3:2-Endstand für Northeim. Frank Grube  zeigte sich nach dem Spiel resigniert: „Es hat nicht sollen sein, wir müssen den Blick jetzt nur noch nach vorne richten.“

SV Germania : Wepel – Stein, Busch (54. Füllgraf), Hage (87. Duwald) – Busse, Uhde, Nickel, Ahlborn, Nolte – Bloch, Trappe – Tore: 1:0 Bloch (39.), 2:0 Füllgraf (57.), 2:1 Hesse (63.), 2:2/2:3 Dunkel (82./87.)

STV Holzland – FFC Renshausen 0:7 (0:4). Vollauf gerecht wurde der Tabellenerste aus Renshausen seiner Favoritenrolle gegen den Vorletzten aus Holzland. Bereits zur Pause führten die FFC-Damen mit 4:0, ließen im zweiten Spielabschnitt noch drei weitere Treffer folgen. „Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Wir haben sogar noch einige Male Pfosten und Latte getroffen“, berichtete Renshausens Trainer Wendelin Biermann, der sich jetzt auf „drei Endspiele“ gegen SVG Göttingen, den Dritten BSC Acosta Braunschweig sowie Verfolger SV Upen freut.

FFC : Morick –Heuerding – Huxhold, Jung – Gries (76. M. Gonzalez-Diessl), Vollbrecht, Dix (63. Breitenbach), Meyer (63. F. Gonzalez-Diessl), Rink – Deppe, Schwerthelm. – Tore: 0:1 Deppe (13.), 0:2 Gries (20.), 0:3 Schwerthelm (36.), 0:4 Deppe (38.), 0:5/0:6 Schwerthelm (56./68.), 0:7 Deppe (70.)

Von Johannes Wollborn
und Christian Roeben

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Derby
Freuen sich auf das Derby: der Groner und Ex-SVGer Philipp Käschel (links) und SVG-Kontrahent Erdem Kazan.

Der eine will noch nach oben, der andere muss nach unten. Die Rollen im Vorfeld des Stadt-Derbys in der Fußball-Landesliga sind klar verteilt.

mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Noch mehr Fußball