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Bremke triumphiert über Sparta

Fußball-Bezirksliga Bremke triumphiert über Sparta

90 Minuten lang kämpfte sie um jeden Ball, am Ende wurde ihr Einsatz belohnt: Durch zwei späte Treffer von Fabian Kobold und Björn Denecke schlug die Elf des TSV Bremke/Ischenrode in der Fußball-Bezirksliga den hohen Favoriten Sparta mit 2:0 (0:0).

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Immer ein Bremker Bein dazwischen: Spartas Franz Matezki (r.) hat gegen Björn Beushausen vom TSV Bremke/I. einen schweren Stand.

Quelle: SPF

Bremke. Der Sieg des Tabellenzehnten ging in Ordnung, weil er insgesamt mehr investierte und vor allem in der zweiten Hälfte die besseren Torchancen hatte. In einem Spiel auf mäßigem Niveau zeigten die Gäste vier Tage nach dem Pokaltriumph gegen Landesligist Petershütte eine enttäuschende Leistung.

Es war ein richtig schöner Sonntag für Ralf Stieg. Den ganzen Tag ließ sich der TSV-Coach im Türkei-Urlaub die Sonne auf den Bauch scheinen, abends dann erreichte ihn der Anruf: „2:0 gewonnen.“ Dass seine Mannschaft dabei keine spielerischen Glanzpunkte setzen konnte, war egal – Hauptsache drei Punkte. Und außerdem ist es auch nicht Aufgabe des Außenseiters, gegen einen Titelaspiranten das Spiel zu machen.

Bein in die Quere

Das Spiel machen, das versuchten die Göttinger zwar gelegentlich, aber gelingen wollte es ihnen kaum einmal. Irgendwie kam ihnen immer wieder ein Bremker Bein in die Quere. Meistens versuchten die Roten es mit langen Bällen, und die wurden fast immer eine Beute der kopfballstarken TSV-Abwehr. 

Je länger die Partie dauerte, desto frustrierter wurden die Gäste, desto mehr erlahmte ihr Einsatzwille. „Ich will so kurz nach Spielschluss nicht zu viel sagen, sonst wähle ich noch die falschen Worte“, ließ Spielertrainer Enrico Weiss auf dem Weg in die Kabine wissen. „Aber eines ist klar“, setzte er nach kurzem Zögern fort, „kämpferisch kam von uns viel zu wenig, und meine Warnung, dass man in Bremke nur dann etwas holen kann, wenn man über 90 Minuten lang alles gibt, ist an meinen Spielern wohl vorbeigegangen.“

Viel Gestochere

Des einen Leid ist des anderen Freud’, und Weiss’ Gegenüber Thorsten König, der Stieg vertrat, zeigte sich nach dem Abpfiff erwartungsgemäß zufrieden: „In den ersten 45 Minuten war es zugegebenermaßen kein gutes Spiel. Es gab viel Gestochere, und wir hatten ein paar Mal mit Spartas langen Bällen Probleme. Aber in der Pause haben wir von 3-4-3 auf 4-4-2 umgestellt, wonach wir das Spiel im Griff hatten, das bessere Team waren, mehr Chancen besaßen und im Endeffekt verdient gewonnen haben.“

TSV: Heise – Dierks, Kommisin, Mohebieh (84. Buermann), Kobold, Denecke, Wittkowski, Wille (67. Linne), Melzer (78. Voll), Wendhausen, Beushausen. – Sparta: Zöllner – Manssoor, Markov, Huck, Matezki (75. Jamal), Weiss, Stehl, Undav (46. Müller), Reinhardt, Witschewatsch, Karanovic. – Tore: 1:0 Kobold (82.), drückt einen Abpraller ins leere Tor; 2:0 Denecke (90.), steht – nachdem Sparta die Abwehr entblößt hat – frei vorm Tor und überwindet Zöllner mit einem geschickten Heber.

Von Hauke Rudolph

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