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Fünf Häftlinge der Jugendanstalt Leineberg auf dem Weg zur C-Lizenz

„Anstoß für ein neues Leben“ Fünf Häftlinge der Jugendanstalt Leineberg auf dem Weg zur C-Lizenz

„Orientierung statt Verunsicherung“ ist auf einem großen Plakat zu lesen – der Leitspruch an der Wand des Sport- und Freizeitzentrums der Jugendanstalt (JA) Leineberg könnte auch Motto der Junior-Coach-Initiative der Einrichtung sein.

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Übergabe der Urkunden: ein Absolvent mit Hans-Jürgen Mack (SSB), Hansi Lechte (Sparta), Trainer Jens Kamm, Hans-Dieter Dethlefs vom NFV und Kathrin Ohlemacher, Vollstreckungsleiterin der JA (v. l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Am Donnerstag, 20. Februar, erhielten fünf Häftlinge im offenen Vollzug ihre Urkunden – sie haben im Rahmen der Integrationsmaßnahme die erste von drei Ausbildungs-Etappen auf dem Weg zur C-Lizenz für Fußballtrainer gemeistert.

Die Ausbildung für Häftlinge zum Junior-Coach, bei der in 40 Stunden Theorie und Praxis auf dem Lehrplan standen und unter anderem D-Junioren von Sparta trainiert werden mussten, geht auf das Projekt „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung des DFB zurück. Kooperationspartner ist die Bundesagentur für Arbeit, dazu kommen etwa die Stadt Göttingen, die Jugendhilfe, der Verband und einige Vereine. Startschuss war im vergangenen Oktober.

„Es war wunderbar zu sehen, wie liebevoll die ach so harten Jungs mit Jugendlichen umgegangen sind“, unterstrich Hans-Jörg Murken, Abteilungsleiter des offenen Vollzugs der Jugendanstalt Hameln, zu der die JA Leineberg gehört. „Die Teilnehmer lernen, dass man sich mit Gewinn auf Beziehungen einlassen kann.“

Theoretisches Wissen gut umgesetzt

Siegfried Löprick von der Göttinger Abteilung richtete Grüße des erkrankten SPD-Landtagsabgeordneten Ronald Schminke aus, bevor NFV-Trainer Jens Kamm sein Lehrgangsfazit zog: Die fünf Häftlinge (und der teilnehmende Praktikant) hätten das theoretische Wissen in der Praxis gut umgesetzt.

Kamm als Ausbilder sei ein „absoluter Treffer“ gewesen, die Fortbildung „sicher keine Eintagsfliege“, unterstrich Löprick – Fortsetzung folgt. Dem 24-jährigen Häftling Ilario, der in der Landesliga Hannover spielt, hat vor allem der Praxisbezug gefallen. Ihm ist in erster Linie wichtig, dass seine Schützlinge später beidfüßig schießen können. So wie er es von seinem Vater gelernt hat.

Von Eduard Warda

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