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Das sind die Senkrechtstarter der Trainer

Fußball-Landesliga Das sind die Senkrechtstarter der Trainer

In jeder Saison spielen sich Akteure ins Rampenlicht, die bis dato noch nicht so in Erscheinung getreten sind. In der Tageblatt-Umfrage zur Hinrunde der Fußball-Landesliga benennen die Trainer der heimischen Teams die Senkrechtstarter in ihren Mannschaften.

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Marian Becker (r.), hier gegen 05, gilt als zweikampfstark.

Quelle: Foto: CR

Göttingen. Dabei reicht die Bandbreite der Antworten von „richtigen Brasilianern“ wie Henne Ziegner vom SC Hainberg über angehende Führungsspieler wie Marian Becker vom TSV Landolfshausen bis zu Flüchtling Stephen Blay vom FC Grone.

Dennis Erkner (Trainer SC Hainberg)

Henne Ziegner hat eine überragende Trainingsbeteiligung - das war nämlich nicht immer so. Und was wahrscheinlich niemand für möglich gehalten hätte: Er hat sich angewöhnt, defensiv zu arbeiten. Henne ist einfach ein richtiger Brasilianer. Für den alleine lohnt sich schon das Eintrittsgeld. Aber die Defensive hatte er früher nicht in seinem Repertoire. Mittlerweile hat er sich das aber antrainiert und arbeitet auch wie irre nach hinten.“

Ingo Müller (Trainer TSV Landolfshausen)

Marian Becker ist mittlerweile in seinem zweiten Herren-Jahr beim TSV Landolfshausen und hat sich bereits so gut weiterentwickelt, dass er auf dem Platz Führungsverantwortung übernimmt. Er ist ein sehr dominanter und zweikampfstarker Spieler und hat einfach einen riesigen Schritt gemacht. Dadurch ist er ein echter Leistungsträger geworden.“

Marc Zimmermann (Trainer SCW Göttingen)

Lukas Hertrampf kommt aus der Kreisklasse und hat für Bishausen gespielt. Lukas ist ein robuster Spieler, der sehr viel Geschwindigkeit mitbringt und der enorm leistungsbereit ist. Er versucht sich im Training kontinuierlich zu verbessern, das zeichnet ihn aus.“

Jelle Brinkwerth (Trainer FC Grone)

„Mich hat am meisten unser Flüchtling Stephen Blay beeindruckt. Er ist Anfang 20 und kommt aus Afrika – aus Maryland in Liberia. Irgendwann stand er bei uns an der Pommesbude und hat sich vorgestellt. Er konnte kaum deutsch und hat in seinem Leben noch nie im Verein Fußball gespielt. Er hat mittrainiert und zu Beginn so eine Art Straßenfußball gespielt. Dass er so eine Entwicklung hinlegt, hätte ich nie gedacht. Stephen ist robust und spielstark, eine echte Bereicherung. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie er sich weiterentwickelt.“

Von Andreas Fuhrmann und Eduard Warda

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