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Fußball vor Ort Dennis Erkner unterschreibt bei der SVG Göttingen
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20:00 27.03.2018
Karl Würzberg, Dennis Erkner und Thorsten Tunkel (von links) in der GT-Townhall bei der Vertragsunterzeichnung. Dennis Erkner wird nächster Trainer der SVG Göttingen, im Tageblatt-Verlagsgebäude unterzeichnete er einen Vertrag bis 2019. Quelle: Foto: Pförtner
Göttingen

Fußball-Oberligist SVG Göttingen hat für die kommende Saison Dennis Erkner verpflichtet: Der 35-Jährige, der momentan noch beim Landesligisten SC Hainberg auf der Bank sitzt, unterschrieb am Dienstag in der GT-Townhall im Tageblatt-Verlagsgebäude einen Vertrag bis Sommer 2019.

Erkner und sein aktueller Klub hatten vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass für den Trainer nach der laufenden Saison auf den Zietenterrassen Schluss ist. Indem das künftige Engagement am Sandweg beim abgeschlagenen Schlusslicht der Oberliga öffentlich gemacht wird, folgt nun der nächste Schritt.

„Ich habe geschaut: Was würde alternativ in Frage kommen?“, sagte Erkner am Dienstag. „Von dem, was ich sehe und gehört habe, war für mich die SVG die erste Adresse.“ Die gute Infrastruktur am Sandweg mit einem Kunstrasenplatz und guten Trainingsbedingungen sei für ihn „ganz entscheidend“ gewesen.

Beide Seiten, sowohl Erkner als auch die Verantwortlichen, betonten am Dienstag, dass der Wechsel ohne Querelen über die Bühne gegangen ist. Die erste Kontaktaufnahme sei seitens der Schwarz-Weißen über den SC-Vorsitzenden Jörg Lohse gelaufen. „Das gehört sich einfach“, unterstrich SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. Darüber hinaus hätten die Verantwortlichen beider Klubs vereinbart, dass bis zum Saisonende nichts mehr über den Wechsel veröffentlicht wird. „Dennis soll die Aufgabe beim SC Hainberg so zu Ende bringen, wie es das Projekt verdient hat. Das gebietet der Respekt“, so Tunkel.

Erkner „einer der besten Trainer der Region“

Die Mannschaften wurden am Dienstagabend vor den Trainingseinheiten informiert. Die sportliche Zukunft der SVG wollen Tunkel und Erkner zunächst in „Nachtschichten“ erörtern, damit das Tagesgeschäft keinen Schaden nimmt. Klar ist, dass nach Ostern erste Gespräche mit Spielern geführt werden sollen, wobei zunächst die aktuellen Spieler des Kaders erste Ansprechpartner seien, so Tunkel. Und: „Wir planen erst mal für die Landesliga“, verdeutlichte der SVG-Abteilungsleiter.

„Er ist einer der besten Trainer der gesamten Region. Und wenn der die SVG auswählt, können wir nicht alles falsch gemacht haben“, sagte Karl Würzberg, der als stellvertretender Klub-Vorsitzender für die erste Mannschaft zuständig ist. Der neue Vorsitzende Thomas Grüneklee sei über den Stand der Verhandlungen auf dem Laufenden gehalten worden.

Neben der SVG Göttingen hätten zwei Klubs angefragt

Dass er Hainberger Spieler an den Sandweg lockt, schließt Erkner aus: „Ich will nicht gehen, und dann fällt alles auseinander“, sagte der Trainer. „Ich werde keinen aktiv ansprechen.“ Tunkel ergänzte, wenn sich SC-Spieler von sich aus anböten, würde zunächst das Gespräch mit der SC-Führung gesucht.

„Ich bin ein Trainer mit einem enormen Arbeitsaufwand“, sagt Erkner, der von seiner Familie grünes Licht für die SVG-Mission bekommen habe. Seinen Spielern habe er gesagt: „Entweder ich mache ein Jahr Pause, oder ich gehe zur SVG.“ Insgesamt drei Klubs hätten bei ihm angeklopft.

„Dennis entspricht unserem Anforderungsprofil: Er kann junge Leute entwickeln, und sein Team hat Wiederkennungswert“, sagte Tunkel. „Er macht Spieler besser“, ergänzte Würzberg. Erkner würde am liebsten auf ein SVG-Gerüst zurückgreifen: „Der momentane Kader ist eigentlich gut genug für die Oberliga, das ist eigentlich eine sehr starke Mannschaft.“

Von Eduard Warda

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