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Fußball vor Ort Der SPORTBUZZER Göttingen fragt, die Landesligatrainer antworten
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17:49 27.09.2018
Im Bezirkspokal hatte der TSV Landolfshausen am 1. August beim 2:5 gegen den 1. SC Göttingen 05 klar das Nachsehen. Quelle: Foto: Pförtner
Göttingen

Im Mittelpunkt steht am Sonnabend um 17 Uhr das Derby zwischen dem TSV Landolfshausen/Seulingen gegen den 1. SC Göttingen 05.

Am Sonntag empfängt der SCW Göttingen den TSV Germania Lamme und die SVG Göttingen den Titelkandidaten TSC Vahdet Braunschweig. Der SC Hainberg muss beim SV Reislingen-Neuhaus ran. Sämtliche Partien beginnen um 15 Uhr.

„Sieben Punkte aus sieben Spielen – woran muss der TSV Landolfshausen/Seulingen anknüpfen, damit gegen den 1. SC 05 drei weitere hinzukommen?“

Michael Kreter, Trainer des TSV Landolfshausen/Seulingen: „Wir müssen die spielerische Leistung aus dem letzten Spiel mitnehmen und die defensive Stabilität aus den Spielen davor. Wenn wir etwas kompakter stehen, bin ich zuversichtlich. Ich persönlich gehe ins Derby wie in jedes andere Spiel auch. Bei den Spielern ist das etwas anders, für die sind Spiele gegen 05 oder die SVG durchaus etwas Besonderes. 05 ist zwar nicht gut gestartet, das Team hatte aber auch keine schlechten Gegner.“

„Wie gelingt dem 1. SC 05 im Derby beim TSV Landolfshausen/Seulingen der ersehnte Befreiungsschlag?“

Gerbi Kaplan, Spielertrainer des 1. SC 05: „Mit einer geschlossenen, disziplinierten Mannschaftsleistung. Im letzten Spiel ist uns das nur bedingt gelungen. Die Partie war ein kleiner Rückschlag, das muss man ehrlich zugeben. Aber so etwas gehört zum Prozess dazu. Vielleicht haben wir als Trainer zu viel vorausgesetzt und nicht mehr erwähnt. Wenn wir wieder disziplinierter sind und jeder weiß, was er zu tun hat, bin ich mir zu 99 Prozent sicher, dass wir das Spiel gewinnen.“

„Erst viermal gewonnen, dann zweimal verloren, und jetzt kommt der Titelkandidat Vahdet Braunschweig. Was muss die SVG besser machen?“

Dennis Erkner, Trainer der SVG Göttingen: „Wir müssen weniger Fehler machen. Aber eigentlich sind es zwei Sachen: Der Mannschaft ist bei nur noch zehn fitten Spielern kein Vorwurf zu machen. Wir haben eine krasse Personalmisere, wie ich sie weder als Spieler noch als Trainer erlebt habe. Selbst der FC Bayern würde Spiele verlieren, wenn zehn Mann ausfallen. Wir haben Spieler wie Jonas Grüneklee, der eigentlich bei der Bundeswehr ist, reanimiert und versuchen, für Sonntag Nicola Grimaldi freizubekommen. Irgendwann muss noch Thorsten Tunkel ran. Aber ehe der aufläuft, spiele ich lieber selbst mit. Im Prinzip hoffe ich, dass keiner von uns beiden aufläuft.“

„Wie sehr hat die Spieler des SC Hainberg der Sieg über die SVG gepusht?“

Oliver Hille, Trainer des SC Hainberg: „Das hat uns sehr gepusht. Wir haben vorher gar nicht so schlecht gespielt und holen dann gegen die SVG drei Punkte! Man geht ja lieber als Derby-Gewinner durch die Stadt. Wir haben gesehen: Das, was im Training funktioniert, kann auch im Spiel klappen! Allerdings kann in dieser Liga auch jeder jeden schlagen. So gesehen heißt ein Sieg gegen die SVG überhaupt nichts.“

„Wie kann beim SCW nach vier Niederlagen in Folge das Ruder wieder rumgerissen werden?“

Marc Zimmermann, Trainer des SCW: „Indem wir gewinnen. Wir haben zuletzt gegen vier Gegner aus dem oberen Drittel gespielt. Nun geht es gegen einen Aufsteiger, und da muss es unser Ziel sein zu gewinnen, sonst spielen wir nicht in der richtigen Liga. Mit Käding, Kettler und Kratzert kommen wichtige Spieler zurück, und so nehmen wir uns schon selbst in die Pflicht zu gewinnen.“

Von Eduard Warda

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