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Fußball vor Ort Derby im Tabellenkeller
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19:02 27.04.2018
Hinspiel: Der Weender Verteidiger Andre Weide (l.) bejubelt am Rehbach seinen Treffer zur 1:0-Führung des SCW Göttingen. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Im Hinspiel gab es eine Punkteteilung.

Die Ausgangssituation

Durch die 0:1-Niederlage der Groner gegen den TSV Landolfshausen hat sich die Lage am Rehbach zugespitzt. FC-Trainer Jelle Brinkwerth erhofft sich aus den Partien in Weende und am Dienstag in Grone gegen den Elften Lebenstedt vier Punkte, „wobei man nicht weiß, ob das zu wenig ist“. Der SCW hat zuletzt gegen Lehndorf und Acosta zwei Spiele gedreht, zwei wichtige Siege eingefahren und sich damit der größten Sorgen entledigt.

Wie sind die Mannschaften drauf?

Beim SCW herrscht in dieser Hinsicht eitel Sonnenschein: „Die Spieler geben im Training Vollgas, jeder will spielen“, berichtet Trainer Marc Zimmermann. Geht leider nicht, und darum lautet die Devise: „Wir gewinnen momentan Spiele, und darum bleibt die Formation erst mal so.“ Brinkwerth spricht von einer „ansprechenden Leistung“ seines Teams gegen den TSV Landolfshausen und davon, dass die FC-Akteure noch längst nicht den Glauben an den Klassenerhalt verloren hätten: „Trotz Rückschlägen haben sich die Spieler den Kampfgeist bewahrt. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie in dieser Situation verkrampfen.“ Zimmermann hat das Spiel des FC gegen Landolfshausen verfolgt und war angetan von Justin Taubert, Richard Hehn und Dennis Koch: „Der ist natürlich eine Bank.“

Wie lief das Hinspiel?

Im Hinspiel trennten sich die Mannschaften 3:3: Aus einem 1:3-Rückstand fünf Minuten vor Schluss machten die Weender dabei durch Tore von Weide und Beckmann noch ein Unentschieden. Zimmermann erinnert sich vor allem an die schlechten Bodenverhältnisse: „Das war ja Hochwasser-Fußball, eher Wasserball als Fußball. Eigentlich haben wir unter irregulären Bedingungen gespielt und ein glückliches 3:3 geholt. Der Platz sah nach dem Spiel aber auch entsprechend aus.“

Auf welchem Belag wird gespielt?

Gespielt wird laut Zimmermann auf dem Kunstrasenplatz der BSA Weende. Brinkwerth hatte schon so etwas geahnt: „Kunstrasenspiele sind für uns natürlich schwieriger.“ Ein Vorwurf an den SCW, der regelmäßig auf Kunstrasen trainiert, erhebt der Coach aber nicht: „Wir würden es wahrscheinlich genauso machen.“

Wie sieht es personell aus?

Beide Trainer können fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Beim FC Grone fehlt lediglich Stephen Blay, der die fünfte gelbe Karte kassiert hat, dafür sei Kevin Degenhardt wieder „einigermaßen einsatzbereit“, so Brinkwerth. Beim SCW kann Zimmermann sogar wieder auf Maxi Psotta zurückgreifen.

Von Eduard Warda

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