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FC Bayern gegen Stuttgart: Das Wahnsinns-Tor von Thiago Alcántara

Seitfallzieher: Wie geht so was? FC Bayern gegen Stuttgart: Das Wahnsinns-Tor von Thiago Alcántara

Wenn der Ball halbhoch in den Strafraum segelt, hat der Stürmer drei Möglichkeiten: ihn mit der Brust anzunehmen (kostet viel Zeit), einen Hechtkopfball zu versuchen – oder ihn als Seitfallzieher in die Maschen zu hämmern. Das gelang auf fulminante Art und Weise Bayern-Star Thiago im Spiel gegen den VfB Stuttgart.

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Last-Minute-Treffer: Thiago Alcantara vom FC Bayern bei seinem „Tor des Monats“ gegen Stuttgart.

Quelle: dpa

Göttingen. Doch was muss ein Fußballer dafür mitbringen? Oliver Gräbel, zuletzt Trainer des SC Hainberg, früher aber einer der spektakulärsten Angreifer der Region, meint: „Die Koordination ist das A und O.“

Oliver Gräbel

Oliver Gräbel

Die erste Fußballer-Weisheit, die es in dieser Frage zu berücksichtigen gilt, ist laut Gräbel, den Ball dahin zu befördern, wo er hergekommen ist – also den Schwung zu nutzen, indem das Spielgerät zwar aufs Tor, aber in die ungefähre Richtung des Flankengebers befördert wird.

„Dabei muss man natürlich vernünftig in der Luft liegen. Und dafür gibt es Koordinationsübungen. Du darfst nicht zu früh und nicht zu spät abspringen“, erläutert Gräbel.

„Das hat mir nicht so gut getan"

Das sei zwar ein Erfahrungswert. „Es hilft aber auch, zu üben. Hier gilt: Viel hilft viel.“ Als er noch „jung und gut“ gewesen sei, habe er das immer wieder trainiert – auf dem Trainingsplatz nach Flanken „von guten Mittelfeldspielern“ und in der Halle mit einer Matte.

„Bis auf Weitschüsse habe ich Tore mit dem Kopf, mit der Hand oder den Genitalien gemacht und solche Dinger auch“, sagt der 41-Jährige über das Thiago-Tor. Vor drei Monaten hat er es als Akteur des SC Hainberg IV noch mal versucht. „Ich bin auf die Faust gefallen und hatte eine Rippenprellung. Das hat mir nicht so gut getan, und ich wurde entsprechend ausgelacht“, berichtet Gräbel.

Seitfallzieher sind nun Vergangenheit. Als Trainer würde er aber bald wieder arbeiten wollen. „So langsam juckt es wieder.“

Von Eduard Warda

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