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Fußball vor Ort FC Grone geht auf eigenem Platz mit 0:3 gegen Acosta unter
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort FC Grone geht auf eigenem Platz mit 0:3 gegen Acosta unter
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20:42 21.04.2013
Vom Stürmer zum Innenverteidiger umfunktioniert: Grones starker Techniker Nicola Grimaldi (r.). Quelle: Heller
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Grone

Der Abstieg in die Bezirksliga ist nach lediglich einer Saison in der Landesliga ohnehin nur noch theoretisch zu verhindern.

Dabei begann die Mannschaft von Trainer Goran Andjelkovic stark. Der etatmäßige Stürmer Nicola Grimaldi kam erneut als Innenverteidiger zum Einsatz, was die Offensive der Groner erfrischte. Der brillante Techniker dribbelte mehrmals mühelos an zwei Braunschweigern vorbei, um das Spiel zu eröffnen. Wo Grimaldi selbst in der bisherigen Saison vergeblich auf gute Anspiele wartete, kamen diese nun in der Spitze an.

Chancen vergeben

Einziges Problem: Wo vorher mit Grimaldi ein „Knipser“ gestanden hatte, fehlte dieser nun. Adrian Koch vergab zwei hundertprozentige Chancen (10./28.). Zunächst verzog der am Dienstag 25 Jahre alt werdende Stürmer nach schöner Hereingabe aus gut zehn Metern nur ganz knapp, dann schoss er den glücklichen BSC-Torwart Rafael Bussek aus maximal drei Metern an. „Das ist die Geschichte des FC Grone in dieser Saison. Wir müssen nach der ersten Hälfte mit 2:0 führen, schaffen es aber einfach nicht“, sagte Andjelkovic.

Nach einer knappen Viertelstunde flaute der Groner Sturmlauf aber bereits ab. Die tiefstehenden Gäste konterten die weit aufgerückte Viererkette des FC mehrmals aus. Die Gefahr eines Gegentores war stets präsent, sobald der BSC in der Nähe des Groner Strafraums angelangt war. Die Platzherren suchten ihr Glück hingegen nur noch mit Abschlüssen aus unmöglichen Positionen.

Begegnung flachte ab

In der zweiten Hälfte flachte die Begegnung zusehends ab, vor allem die Gastgeber präsentierten sich vor knapp 70 Zuschauern minütlich schwächer. Im Angriff war gegen die vielbeinige Abwehr der Gäste nichts möglich, defensiv brannte es bei jedem Konter lichterloh. Acosta kam teilweise in Unterzahl zu guten Torgelegenheiten. Nach dem 0:2 stellte Andjelkovic auf 3-4-3 um. Grimaldi wurde in die Spitze beordert. Ein Torschuss sprang dennoch nicht mehr heraus.

„Bis zur 70. Minute war ich mit unserem Auftritt eigentlich recht zufrieden. Dann sind wir aber wieder ins alte Schema verfallen und begehen unheimlich viele Fehler“, resümierte ein enttäuschter Andjelkovic

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FC: Borrs – Eravci, Grimaldi, Gouloudis (76. Mertens), Käschel – Keuchel, Behrens, Kroker (71. Petermann), Hillebrecht – Koch, Huck (76. Gleitze). – Tore: 0:1 Puls (59.), 0:2 Thormeyer (79.), 0:3 Riemann (90.+1).

Von Rupert Fabig

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