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FC Grone in vier Tagen vom Saulus zum Paulus

Fußball-Landesliga FC Grone in vier Tagen vom Saulus zum Paulus

Goran Andjelkovic kennt seine Mannschaft: Auf der Fahrt nach Northeim habe er Teammanager Sven Galinsky versichert, dass der von ihm trainierte FC Grone „mindestens einen Punkt“ holt.

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Quelle: Pförtner

Grone. Dabei hatten die Groner Fußballer vier Tage vor dem Landesliga-Derby eine unterirdische Leistung abgeliefert – auf dem Platz am heimischen Rehbach gegen den Gegner aus Northeim mit 0:3 verloren. Im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion gewann der FC daraufhin am Sonntag, 9. September, mit 2:0. „Ich habe an die Mannschaft geglaubt. Wenn man sie ein bisschen näher kennt, weiß man, was sie kann“, sagt Andjelkovic.

Wehleidige Spieler

Nach dem Pokal-Aus gegen die Northeimer Eintracht war Andjelkovic wie konsterniert auf seinem Stuhl sitzen geblieben und hatte gegrübelt. Seine Spieler seien zu wehleidig, ließen bei der kleinsten Unpässlichkeit das Training ausfallen. „Ich bin nicht der Typ, der von früher schwärmt, und Helden-Geschichten will ja auch keiner hören. Aber wenn man Erfolg haben will, muss man einfach mehr machen“, unterstreicht der Trainer. In den vier Tagen vor der Revanche in Northeim habe er das seinem Team „in aller Deutlichkeit“ zu verstehen gegeben. „Man kann ja mit zehn Mann im Training nichts einstudieren. Und wir haben vor allem mit unserer Viererkette noch viel zu tun“, sagt Andjelkovic, den wurmte, dass sich seine Akteure zum Pflichtspiel regelmäßig fit meldeten: „Zum Spiel geht es immer.

"Das Team benötigt Zeit"

Wenn sie müssen, können sie: „Das Potenzial schlummert ganz tief in den Jungs“, wusste Andjelkovic und ging deshalb die Northeimer Aufgabe optimistisch an. Nach verkorkster Vorbereitung und schlechtem Saisonstart („Dass so viele Spieler gleichzeitig im Urlaub sind, habe ich so extrem noch nicht erlebt“) wusste der Coach: „Das Team benötigt Zeit, muss sich finden.“ Dazu kam, dass zunächst jene Mannschaften Gegner waren, die momentan die ersten fünf Plätze der Landesliga belegen.

Nun habe Andjelkovic seine Spieler wenigstens „konditionell fast da, wo sie hin müssen“, und ist froh, dass der Verein in den vergangenen Wochen keinen Druck gemacht und er ruhig habe weiterarbeiten können. Mit dem 2:0-Erfolg in Northeim hat der FC Grone in der Tabelle einen Sprung vom letzten auf den elften Rang gemacht. Und Andjelkovic fragt sich, ob die 0:3-Pokalschlappe auf dem Sportplatz am Rehbach nicht auch eine positive Seite gehabt hat. „Wer weiß, wozu sie gut war? In jedem Fall hat uns Northeim gnadenlos unterschätzt.“ Der nächste Gegner SC Gitter ist zumindest seit langem wieder ein Kontrahent, der in der Tabelle hinter den Gronern rangiert.

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